Um zu Karl Herrmann zu gelangen, hat der Besucher eine steile, kurvenreiche Anfahrt zu bewältigen, die passend den Namen „Winkelweg“ trägt. Fast ganz oben steht sein schönes, selbst gebautes Haus, das er mit seiner Frau bewohnt, die gerade das zweijährige Enkelkind hütet; die eigenen Kinder sind längst groß; die Tochter 37 Jahre, der Sohn 40 Jahre, beide verheiratet. Zwei Enkel, das zweijährige Mädchen und ein vierjähriger Bub, erfreuen die Großeltern. Doch, der Opa beschränkt sich keineswegs darauf, sein Familienleben zu genießen. Schon früh liegt es ihm am Herzen, etwas für andere zu tun. Das beginnt 1975 bei der Feuerwehr, als Jugendwart.