Einfach machen. Das ist eine Devise von Harry Wölfel. Am besten machen, weil wenn man nichts macht, dann passiert nichts. Deshalb hat Harry Wölfel auch einfach gemacht, als er sieben Jahre alt war. Und den Leuten, die eine Reptilien-Ausstellung nach Bayreuth in die Rosenau gebracht hatten, erst einmal erklärt, dass es so nicht geht, wie die die Tiere hier präsentieren. „Dann hat man mich hinauskomplimentiert“, sagt Harry Wölfel im Gespräch mit unserer Redaktion. Wahrscheinlich war das die Geburtsstunde seiner Leidenschaft für die Amphibien und Reptilien, vor allem für deren artgerechte Haltung – und später noch viel mehr. Nämlich: Deren Erhalt als bedrohte Art. Denn was viele nicht wissen: Die meisten der einheimischen Reptilien und Amphibien stehen auf der Roten Liste.
Der grüne Faden Der Bayreuther Reptilien-Retter
Eric Waha 29.09.2025 - 16:00 Uhr