Wenn die deutsche Nationalmannschaft am 14. Juni im texanischen Houston gegen Curaçao das WM-Turnier eröffnet, steckt im 26-köpfigen Aufgebot von Bundestrainer Julian Nagelsmann so viel Nordbayern wie selten zuvor. Nach den vorab durchgesickerten Informationen vor der offiziellen Bekanntgabe des WM-Kaders am Donnerstagmittag steht mittlerweile auch offiziell fest: Eine „fränkische Fraktion“ aus etablierten Säulen, rasanten Aufsteigern und einem unterfränkischen Ausnahmetalent bildet das neue Fundament der DFB-Auswahl. Einen historisch so geballten fränkischen Block gab es im Nationalteam seit der goldenen Ära der 1920er-Jahre nicht mehr, als die Startelf zeitweise komplett aus Nürnberger und Fürther Profis bestand.