Selbstverständlich ist es legitim, darüber zu diskutieren, ob die frühe Rote Karte für Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano in Mönchengladbach eine Fehlentscheidung war. Selbstverständlich ist es völlig in Ordnung, Unparteiische zu kritisieren, wenn sie mal danebenliegen. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, die Qualität der Schiedsrichtergilde in der Fußball-Bundesliga zu hinterfragen. Und selbstverständlich ist es erlaubt, die offensichtlichen Schwächen des Videobeweises aufzuzeigen. Aber alles auf sachliche Art und Weise – und damit anders, als Julian Nagelsmann es getan hat.