Christkindlesmarkt in Bayreuth Für ein Stückchen Normalität und Besinnlichkeit

Auf diesen Moment haben viele gewartet: Die Stadt aus Tuch und Holz mitten in der Stadt ist eröffnet: Christkind Tonia Meyer eröffnete zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Ebersberger den Markt am späten Montagnachmittag.

Das hat schon fast etwas Himmlisches: Eine Stunde vor der feierlichen Eröffnung des Christkindlesmarkt hat der Himmel noch einmal die Schleusen offen, es regnet wie aus Eimern. Doch um 17 Uhr, als die Kinder aus der Graserschule Weihnachtslieder singen und die Blechbläser der Musikschule spielen, wird es vorweihnachtlich halt, die blaue Stunde spielt ins Bild.

Normalität in dieser ungewissen Zeit

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sagt in seiner Ansprache, dass mit dem Christkindlesmarkt „ein Stückchen Normalität“ in dieser ungewissen Zeit einzieht, in der viele doch die eine oder andere Sorge mit sich tragen. Es sei wichtig, „mit den Liebsten ein bisschen Zeit zu verbringen und die Vorweihnachtszeit gemeinsam zu feiern“, wie Ebersberger sagt, bevor der von allen herbeigesehnte Moment kommt – und Tonia Meyer als Christkind den Christkindlesmarkt feierlich eröffnet.

Der Christbaum wird wieder illuminiert

„Die kleine Stadt aus Tuch und Holz“ bekommt mit dem Schluss ihres Prologs auch wieder das Licht des großen Christbaums zugeschaltet und kann in die weihnachtliche zeit starten, die diesmal wieder ganz anders werden soll als in den beiden vergangenen Jahren – ganz normal.

Absolut entspannt und ohne Lampenfieber

Ganz normal soll auch die Aufgabe des Christkinds werden. Anders als in den Vorjahren, in denen wegen der Pandemie viele Auftritte abgesagt worden sind, wird Tonia Meyer (15), die das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium besucht, viele Auftritte als Bayreuther Christkind absolvieren können. Was sie absolut entspannt macht: Im Gespräch mit dem Kurier eine gute Stunde vor ihrem Auftritt ist von Lampenfieber keine Spur. Sie freut sich schließlich sehr auf ihre Aufgabe, wie sie bei der Vorstellung gesagt hatte.

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