Bei Weihnachtsfeiern und bei Kartenspiel-Runden, im Friseur-Salon oder direkt am Ort des Geschehens vor der Katharina-von-Bora-Kirche: Die Verlegung der Bushaltestellen ist im Bayreuther Stadtteil Meyernberg ein Reizthema. Und das seit Monaten. Genauer: Seit dem 27. Mai. „Da kamen die auf einmal und haben hier ein Haltestellen-Schild hingestellt“, erzählt Wolfgang Schill. Dort steht es noch, und dort steht auch Schill am Freitagmittag, während kalte Regentropfen auf seine Mütze prasseln. „Dabei haben die doch da so ein schönes Häusla gebaut.“ Das „Häusla“ bei der Kirche, eine überdachte Bushaltestelle, wird aber seit dem 27. Mai nicht mehr angefahren.