Depot am SpVgg-Hartplatz Container für die Jugend

Der Speditions-Unternehmer und SpVgg-Jugendvorstand Stephan Maisel hat Container angeschafft, die zumindest eine Interimslösung für die Jugendlichen der Spielvereinigung Bayreuth dienen können. Die Container musste er en bloc kaufen - 100 Stück, die in der Altstadt auf dem Hartplatz der Spielvereinigung zwischengelagert werden. Foto: Eric Waha

BAYREUTH. Der Hartplatz der Spielvereinigung (SpVgg) Bayreuth wird Container-Depot auf Zeit. Ein Umstand, der gerade nach Informationen des Kuriers für etwas Aufregung sorgt in der Altstadt. Doch die Sorgen, hier könne dauerhaft ein Containerdorf entstehen, sind unbegründet, sagt der Jugendvorstand der Altstadt, Stephan Maisel. Es geht um eine Lösung für die Jugend - und einen unkonventionellen Kauf.

Seit Donnerstag rollen die Tieflader auf den Hartplatz. 50 Stück werden es insgesamt sein. Jeder beladen mit zwei der weißen Standard-Container, die der Speditions-Unternehmer Stephan Maisel in Schwaben aufgetan hat. "Gestern sind die ersten 20 Container gekommen, heute werden es ebenso viele sein, ab Mittwoch der nächsten Woche geht es weiter", sagt Maisel am Freitagmorgen im Gespräch mit dem Kurier vor Ort. "Der Platz ist 6000 Quadratmeter groß, das reicht genau aus, um die Container dort zwischenzulagern. Das ist mit dem verein auch abgeklärt", sagt der Jugendvorstand. Die Container würden auch so gestellt, dass das Wegerecht des benachbarten Kleingartenvereins Altstadt nicht berührt werde. "Wir stellen die Container auch nicht übereinander, so dass es nicht zu Schattenwurf oder sonstigen Beeinträchtigungen kommt."

Duschen, Toiletten und Umkleiden

Der Hintergrund der Container-Aktion: Im Sportheim, das die Spielvereinigung gepachtet hat, seien "die Nebenkosten so hoch, weil die Heizung Probleme macht, dass wir gesagt haben, wir müssen uns nach einer anderen Lösung umschauen für Duschen, Toiletten und Umkleiden", sagt Maisel. Die naheliegende Idee: Container, die man zumindest vorübergehend, "vielleicht wenn man es schön macht, auch dauerhaft", nutzen - und an anderer Stelle aufstellen - könne. Denn die Spielvereinigung habe durch einen Zugewinn von rund 25.000 Quadratmeter Fläche die Chance, das Sportgelände an der Jakobshöhe weiter zu entwicklen, sagt Maisel. Deshalb soll die Interimslösung auch hinter dem linken der beiden Rasen-Plätze aufgestellt werden. So ist es zumindest die aktuelle Idee, die noch in eine Planung gegossen werden müsse.

Den kompletten Artikel finden Sie am Samstag in Ihrem Nordbayerischen Kurier

 

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