Der Tagesablauf auf Station E sei gut durchstrukturiert und gleichzeitig an die Bewohner angepasst. „Es kann immer vorkommen, dass sich eine Bewohnerin nicht anziehen oder waschen möchte und aggressiv wird – verbal oder körperlich. Das kommt vor. Die Menschen brauchen eine feste Tagesstruktur. Wir bringen das Essen und kümmern uns darum, dass sie regelmäßig trinken, weil sie das sonst vergessen würden. Langweilig wird es hier nicht“, betont Angermann. Dass sich gut um die Bewohner auf Station E gekümmert wird, zeigen nicht nur die vielen Dankeskarten am Zimmer der Pflegekräfte. „Ich bin vom Engagement sehr begeistert und schätze den Einsatz der Mitarbeiter. Ich weiß, dass sie auch manchmal überlastet sind, und dennoch haben sie immer eine nette Geste, ein Streicheln der Hand oder ein Lächeln übrig. Ich denke, dass das manche Menschen vermutlich nicht verstehen können, die keinen Einblick in die Arbeit auf dieser Station haben. Ich habe meinen Mann lange zu Hause versorgt, dann hat er einen Platz auf der beschützenden Station bekommen – das war für mich die Rettung. Ich weiß, er ist hier gut aufgehoben, und er wird gut versorgt. Ich komme so oft es geht, und ich freue mich, wenn ich mit einem Lächeln begrüßt werde“, formuliert es eine Angehörige.