Helfen könnten hier aus seiner Sicht die Geflüchteten, die in Pegnitz aufgenommen wurden. Damit würde auch die Arbeit des Dekanats Früchte tragen. „Geflüchtete kommen an erster Stelle. Wir sind sogar das einzige Dekanat in Bayern mit einer Integrationsbeauftragten.“ Das Ziel ist klar: „Wir müssen die Menschen nicht in Deutschland, sondern in Pegnitz integrieren.“
Profil zeigen
Nicht nur bei der Geflüchteten-Thematik fordert er von seinem Dekanat eine klare Haltung ein: Es gebe „sehr viele Sinnanbieter“, viel mehr als noch vor 125 Jahren auf dem Markt, sagt Schoenauer. „Wir müssen unser Profil zeigen, ohne unser Fähnchen in den Wind zu hängen.“ Nur so bleibe die Kirche für die Menschen relevant: „Kirche ist immer auch politisch. Wir müssen kämpfen für Schöpfung, Gerechtigkeit und Frieden.“
Und in diesen Zeiten erst recht: „Bei rechten Umtrieben werden wir unsere Stimme erheben und deutliche Worte finden.“