Die Köhlerei, also die Gewinnung von Holzkohle aus Meilern, wurde in Plech als Grundlage der Metallerzeugung schon im Mittelalter ausgeübt. Im 1555 begonnenen „Forstbuch des Veldensteiner waldts“ ist genau festgehalten, dass im Markt Plech eine Schmiede „zu einem meiler aufn waldzinß verwiesen unnd angelegt“ wurde. In einem Plecher Steuerverzeichnis von 1791 war für den Hufschmied Georg Leißner „ein altes Bau-, Brenn- und Schmidholz-Recht“ eingetragen. Die Meiler von Georg Leißners Nachkommen brennen bis heute, so dass diese Plecher Familie auf eine jahrhundertelange Köhlertradition zurückblicken kann.