Sie sagt: „Ich denke, in gewisser Weise war es eine kleine Herausforderung, weil ich immer das Gefühl hatte, dass ich meinen eigenen Platz zwischen meinem älteren und jüngeren Bruder finden musste. Aber gleichzeitig hat es mir geholfen, viel unabhängiger und anpassungsfähiger zu werden.“ Ihre Persönlichkeit habe die Geburtenfolge daher definitiv geprägt.
Neutraler, besonders den Geschwistern gegenüber
Außerdem habe White gelernt, mit verschiedenen Charaktertypen auszukommen – auch innerhalb der Familie. „Ich bin neutraler und ergreife keine Partei, vor allem, wenn es etwa um meine Geschwister geht“, erzählt sie. Sie versuche aber dennoch, zwischen den Parteien zu vermitteln.
Das Verhältnis zu ihren Eltern und ihrem Bruder sei gut. „Meine Eltern haben mich immer unterstützt und man kann gut mit ihnen reden. Ich schätze die Werte, die sie mir vermittelt haben.“ Sie sei zudem sehr familienorientiert. Die Beziehung zu ihrer großen Schwester sei jedoch schon immer schwierig gewesen. „Sie wollte immer im Mittelpunkt stehen“, erzählt sie.
Kein Kampf um Aufmerksamkeit
Als die heute 42-Jährige eine Ausbildung zur Friseurin machte, wollte ihre Schwester es ihr gleichtun und bewarb sich im gleichen Salon. Die Betreiber wollten wissen, ob es für sie okay wäre, mit ihrer Schwester zusammenzuarbeiten. Da sie erklärte, dass sie nicht gut mit ihr auskäme, stellten sie die inzwischen 44-Jährige nicht ein. Auch ihren Junggesellinnenabschied habe die große Schwester ihr verdorben, erzählt sie.
Die Friseurmeisterin ist dennoch glücklich, ein Sandwich-Kind zu sein, und hätte nie mit ihren Geschwistern tauschen wollen, verrät sie. „Ich bin unabhängig, verstehe mich mit jedem und habe nicht das Gefühl, um Aufmerksamkeit kämpfen zu müssen“, sagt sie. „Es ist irgendwie auch schön, das mittlere Kind zu sein.“