Markus Söder hat es ohne jeden Zweifel weit gebracht. Auf der Karriereleiter an die Spitze eines großen Bundeslandes, – inzwischen auch weithin bekannt – als Social-Media-Phänomen mit kulinarischem Schwerpunkt, aber auch im wörtlichen Sinne als global aktiver Landespolitiker, der inzwischen fast so viele Auslandsreisen im Kalender hat, wie der „echte“ Außenminister Deutschlands. Und der Ministerpräsident hat über die Jahre eine ganz eigene Kommunikationsform quasi erfunden, mit der er es geschafft hat, immer wieder 180-Grad-Wendungen einigermaßen unbeschadet zu rechtfertigen und seine relativierende Sicht auf bestimmte Sachverhalte überzeugend zu verkaufen.
Das Image bekommt Risse Markus Söder am Scheideweg
Jan Werner 26.03.2026 - 11:30 Uhr