Das bewegt Bayreuth Was am Dienstag in Stadt und Region wichtig wird

Wie viele Waltrauds und Mariechens werden es? In Bischofsgrün kommen sie im Kostüm der Klamauk-Ikonen. Bayreuths dienstältester Referent hat Geburtstag. In Thurnau ist Gregori und die Altstadt kickt im HaWaWi gegen Frankens Topclub.

Waltraud und Mariechen: Oft im TV, aktuell in Bischofsgrün. Foto: picture alliance / dpa/David Ebener

Endlich wieder HaWaWi, ein Traditionsumzug in Thurnau, Waltraud und Mariechen am Ochsenkopf, Entwicklungsthemen im Bauausschuss und ein runder Geburtstag im Rathaus. Das sind die Themen des Tages.

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Fränkischer Fußballklassiker:

Altstadt vs. Kleeblatt: Der erste richtige Härtetest für den jetzt fast vollständigen Kader der SpVgg Bayreuth vor der neuen Saison in der Regionalliga Bayern. Um 18 Uhr ist im Hans-Walter-Wild-Stadion mit der SpVgg Greuther Fürth die in der Vorsaison beste fränkische Fußballmanschaft zu Gast. Das Kleeblatt, dessen Fans mit der Altstadt-Fanszene eine Fanfreundschaft haben, schloss die Serie 2023/24 auf dem achten Platz der zweiten Bundesliga ab – vier Plätze vor dem Lokalrivalen 1. FC Nürnberg. Für die Fürther ist es zu Beginn ihrer Vorbereitung auf die neue Saison das dritte Testspiel in Oberfranken. Zunächst gewannen sie am 26. Juni in Kasendorf gegen den Bayernligisten TSV Neudrossenfeld mit 6:1, ehe am vergangenen Samstag in Hirschaid ein 5:0 gegen den Bayreuther Regionalligakonkurrenten FC Eintracht Bamberg folgte. Die Bayreuther, der beste Fußballverein in Oberfranken, wiederum hatten am vergangenen Wochenende ein kräftezehrendes Trainingslager in Bischofsgrün absolviert und im Rahmen dessen ein Testspiel bei Bayernligaaufsteiger FC Eintracht Münchberg mit 2:0 gewonnen. Ein Stehplatz für das Testspiel in Bayreuth kostet neun, Sitzplätze beginnen bei 16 Euro.

Gelebte Tradition:

Gregoriusfest: Traditionell am ersten Dienstag im Juli wird das Kinder- und Schulfest mit einem Umzug der mit Blumenbögen, Fahnen und Kränzen ausgestatteten Kinder durch den Ort begangen. Musikalisch wird der Umzug vom Musikverein Thurnau begleitet. Der Start ist um 13.45 Uhr am Hof des Rathauses, das Ziel ist der Festplatz. Dort angekommen werden Tänze aufgeführt und es wird bis in die Abendstunden gefeiert. Das Gregorifest wurde 2019 auf die bayernweite Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco aufgenommen. Der Eintritt ist frei.

Bischofsgrün feiert den Klamauk:

Waltraud und Mariechen: Martin Rassau und Volker Heißmann, die vor allem durch ihre Paraderolle „Waltraud und Mariechen“ bekannten Komödianten, drehen mit dem Bayerischen Fernsehen noch bis Mittwoch in Bischofsgrün und am Fichtelsee für ihre Sendung „Heißmann und Rassau unterwegs…“ Im Rahmen dessen widmen sie am Dienstag um 11 Uhr zwei Gondeln der neuen Ochsenkopfgondelbahn. Eine wird das Mariechen- und eine das Waltraud-Symbol tragen. Doch es gibt noch einen Höhepunkt. Ab 17 Uhr sollen Fans an die Maria Alm bei der Talstation Nord kommen – und zwar verkleidet. Es werden so viele Waltrauds und Mariechens wie möglich benötigt. Die Aktion wird gefilmt und soll den Hype zeigen, den der Auftritt von Heißmann und Rassau mit Ochsenkopfgondeln bei der Sendung „Fastnacht in Franken“ in Bischofsgrün ausgelöst hat.

Wie soll sich die Stadt entwickeln?

Bauausschuss Bayreuth: Der Bauausschuss des Bayreuther Stadtrats trifft sich um 16 Uhr zur öffentlichen Sitzung im Rathaus. Zunächst stehen Bekanntgaben auf der Tagesordnung. Im beschließenden Teil stellen Ulrich Meyer zu Helligen, Dienststellenleiter des Stadtplanungsamts, und Dennis Jaquet vom beauftragten Büro Planersocietät in Dortmund das gesamtstädtische Mobilitätskonzept vor. Zudem sollen im Rahmen des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes (BayStrWG) öffentliche Straßen der Stadt gewidmet oder umgestuft werden. Im beratenden Teil geht es um das Bebauungsplanverfahren Urbanes Gebiet/Insel in St. Georgen, das ins beschleunigte Aufstellungsverfahren einbiegen soll. Die Ausschussmitglieder müssen der Planung zustimmen. Außerdem sollen die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit erhalten, sich zu beteiligen.

Mit 70 noch immer an den Schalthebeln:

Der Dienstälteste feiert: Ulrich Pfeifer wird heute 70 Jahre alt. Aus diesem Grund gibt die Stadt am Vormittag einen Empfang für den Stadtdirektor, der von allen Vertretern der städtischen Referate nicht nur das wichtigste unter sich hat, sondern auch am längsten dabei ist. Eigentlich hätte er schon seit einigen Jahren in Ruhestand sein können, der Stadtdirektor aber hat seine Tätigkeit verlängert. Er ist bereits seit 1990 Referent. Zu seinem Referat 1 für Personal, Recht, Sicherheit und öffentliche Ordnung gehören mit Personalamt, Rechtsamt, Ausländeramt, Straßenverkehrsamt, Bauordnungsamt, Veterinäramt, Grundstücksamt sowie das Amt für öffentliche Ordnung, Brand- und Katastrophenschutz. Anlässlich seines runden Geburtstags beleuchten wir heute auf kurier.de Pfeifers Wirken und stellen ihn auch privat vor.