Das bewegt Bayreuth Was am Dienstag in Stadt und Region wichtig wird

Die Zukunft einer Traditionsgaststätte in Bayreuth, der neue Bauhof in Waischenfeld, eine Vernissage in Kulmbach und ein Letzte-Hilfe-Kurs. Das sind unsere Themen und Tipps des Tages.

Wie geht es im Glenk-Garten in der Bayreuther Altstadt weiter? Foto: Peter Kolb

Pächter für Traditionsgaststätte gesucht

Pächter gesucht: Der Glenk-Garten in der Bayreuther Altstadt ist einer der größeren Gastrobetriebe in Bayreuth. Und er ist einer, der aktuell einen neuen Pächter sucht. Eckhard Hentes ist Ur-Altstädter und Eigentümer des Hauses zugleich. Er hat die guten wie die schlechten Zeiten der früheren Glenk-Brauerei im Viertel miterlebt. Da will er auch durch dieses Tal gehen. Im Gespräch sagt er, was Sache ist in Restaurant, Saal und Biergarten im Bayreuther Eichelweg.

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Über ein würdevolles Lebensende

Letzte-Hilfe-Kurs: Das Lebensende und Sterben von Angehörigen, Freunden und Nachbarn macht Menschen oft hilflos. In dem Kurs, der am heutigen Dienstag ab 16 Uhr am Klinikum Bayreuth angeboten wird, werden Basiswissen, Orientierungen und einfache Handgriffe vermittelt. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich.

Der Kurs möchte Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden – denn Zuwendung ist das, was Menschen am Ende des Lebens am meisten brauchen. Der Letzte-Hilfe-Kurs umfasst folgende vier Themenblöcke:

(1) Sterben ist ein Teil des Lebens

(2) Vorsorgen und Entscheiden

(3) Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte

(4) Abschied nehmen vom Leben

Anmeldung direkt im Hospizverein Bayreuth: Tel. 09 21/15 05 29 2 oder kontakt@hospizverein-bayreuth.de. Eintritt: Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Ein neues Zentrum für die Arbeiten:

Bauhof Waischenfeld: Vor zwei Jahren begannen die Erweiterungsarbeiten am Bauhof in Waischenfeld. Jetzt ist alles bald fertig. Auch eine PV-Anlage wurde errichtet, mit der der Eigenbedarf an Strom im Bauhof gedeckt wird. Und ein neues Fahrzeug, einen Kubota, gibt es auch noch für Winterdienst und Mulcharbeiten. Wir stellen den neuen Bauhof vor.

Sonderausstellung Enzo Isaia - Der Arbeit ein Gesicht

Vernissage: Als in den 1960ern Arbeiterinnen und Arbeiter aus dem Süden Italiens in den sich industrialisierenden Norden migrierten, hielt Enzo Isaia die Menschen in ihren Moment in gewaltigem schwarz-weiß Ausdruck fest. Enzo Isaia gab damals „Der Arbeit ein Gesicht“ und schuf Fotografien, die in ihrer Ausdrucksstärke und fotografischer Perfektion menschliche Momente, Emotionen, Sehnsüchte, Hoffnungen und Träume auf Bild festhielten. Die Ausstellung dauert bis 31. März 2026 Mehr Infos: www.kulmbacher-moenchshof.de, Eintritt: der Eintrittspreis ins Bayerische Brauereimuseum. Die Vernissage in Kulmbach startet um 18 Uhr.

Viele weitere Events gibt es unter https://event.kurier.de/