Probe stammt von Anfang November
Spahn betonte, die Auswirkungen der Variante auf Krankheitsschwere, Infektiosität und Impfschutz seien noch nicht abschließend geklärt. Laut WHO wurde B.1.1.529 in Südafrika mittels genetischer Analyse entdeckt, die vom 9. November stammt. Nach Angaben der WHO wird es noch Wochen dauern, bis klar wird, welche genauen Auswirkungen die Mutationen haben.
In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden internen Lagebericht der Bundesregierung heißt es: Das „Mutationsprofil“ deute darauf hin, „dass eine herabgesetzte Impfstoffwirkung zumindest ernsthaft in Betracht gezogen werden muss“. Das Mutationsprofil sowie der plötzliche Fallzahlanstieg werden als „auffällig“ bezeichnet. Dies könne ein „Hinweis auf eine zumindest leichte und möglicherweise sogar leichtere Übertragbarkeit als bei Delta“ sein. Unklar sei auch, „ob die neue Variante krankmachender ist“.