Corona-Zahlen für Kulmbach Landkreis meldet drei weitere Todesopfer

Auch in der Oberen Stadt in Kulmbach gilt Maskenpflicht. Foto: /Gabriele Fölsche

34 neue Infektionsfälle meldet das Landratsamt am Sonntag. Trotzdem ist die 7-Tage-Inzidenz erneut leicht gesunken und liegt nun nur noch knapp über 200.

Kulmbach - Drei weitere Menschen aus dem Landkreis Kulmbach sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das meldet das Landratsamt am Sonntagnachmittag. Die Zahl der Todesopfer, die in Verbindung mit der Covid-19-Infektion stehen, hat sich damit auf nunmehr 66 erhöht.

Am Wochenende wurden erneut 34 weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt, teilt die Behörde mit. Trotzdem hat sich bei der Zahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen eine leichte Entspannung ergeben, die auch zu einem weiteren Absingen des 7-Tage-Inzidenz-Werts führt. Unter Berücksichtigung der Verstorbenen liegt die Anzahl, Stand Sonntag 12.30 Uhr, nunmehr bei 352. Das sind 45 weniger als noch am Freitag. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 205,40. 147 der aktuellen Infektionsfälle fallen in die vergangenen sieben Tage.

Eine leichte Entspannung kann auch das Kulmbacher Klinikum melden. Dort waren am Freitag noch 40 Menschen in stationärer Behandlung. Am Sonntagmittag waren es 36. Sieben Corona-Patienten sind aufgrund des schweren Infektionsverlaufs aufintensivmedizinische Betreuung angewiesen. Sieben der 36 Corona-Patienten im Kulmbacher Klinikum leben außerhalb des Landkreises Kulmbach.

1807 Corona-Fälle sind im Landkreis Kulmbach seit dem Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 bislang bekanntgeworden. 1389 Menschen, 62 mehr als noch am Freitag, gelten inzwischen als wieder genesen, wie die Statistik des Landratsamtes ausweist.

Gesunken ist auch die Zahl derjenigen Menschen, die sich im Landkreis in Quarantäne befinden. 663 Personen dürfen, Stand Sonntagmittag, das Haus nicht verlassen.

Auch wenn es aufgrund des diffusen Ausbruchsgeschehens derzeit nicht leicht ist: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sind nach wie vor intensiv mit der Kontaktpersonenermittlung und der telefonischen Betreuung der häuslich isolierten Personen beschäftigt.

Im Impfzentrum des Landkreises wurden bisher 1868 Menschen geimpft (Impfquote 2,6 Prozent) . Von Montag an wird bereits mit den Zweitimpfungen begonnen. mbu

 
 

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