Für Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU) war es ein „erhebendes Gefühl“, als am 7. April 2020 ein Lufthansa-Flieger mit einigen Millionen Schutzmasken aus China auf dem Münchner Flughafen landete. Eine „dramatische Notsituation“ habe damals geherrscht, aus Krankenhäusern und Arztpraxen seien täglich Hilferufe eingegangen, weil nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie überall die Schutzausrüstung bedrohlich knapp geworden sei, berichtet Herrmann vor dem Untersuchungsausschuss „Maske“ im Landtag. „Als das Flugzeug da war, war das für uns eine echte Erleichterung“. Die Ankunft der Masken sei zu diesem Zeitpunkt ein „echter Befreiungsschlag“ gewesen, ein Signal an die Bevölkerung, dass es vorwärts gehe.