Niedrigster Wert Oberfrankens Inzidenz im Landkreis Lichtenfels sinkt auf 27

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Lichtenfels liegt nur noch bei 27,0. Foto: stock.adobe.com

Der Landkreis weist die niedrigsten Ansteckungszahlen in ganz Oberfranken auf. Aber woran liegt das? Getestet wird weiterhin, versichert das Landratsamt.

Lichtenfels - Am Freitag registrierte das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Lichtenfels eine Sieben-Tage-Inzident von 27,0. Das ist der niedrigste Wert in ganz Oberfranken. Am Tag davor war der Wert bei 31,4 gelegen. „Es liegt nicht daran, dass weniger getestet wird“, versichert Andreas Grosch, Pressesprecher des Landratsamtes Lichtenfels. Die Teststelle in Burgkunstadt laufe im Normalbetrieb weiter. Vielmehr seien in den Pflegeheimen so gut wie alle geimpft. Auch hielte sich die Bevölkerung ganz offensichtlich an die Corona-Beschränkungen.

Laut Landratsamt wurden im Landkreis Lichtenfels bislang insgesamt 6555 Impfdosen verabreicht. Damit hätten 5,96 Prozent der Landkreisbevölkerung eine Erstimpfung und 3,86 eine Zweitimpfung erhalten. Mittlerweile könnten auch Impfwillige der Stufe 2 berücksichtig werden, dazu zählen Personen im Alter von 75 bis 79 Jahren, Personen mit bestimmten Indikationen und Personen mit hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen. Für Impfwillige der Stufe 2, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, stehe der Impfstoff von BioNTech zur Verfügung, für die jüngeren AstraZeneca.

Aktuell gibt es im Landkreis 95 Covid-19-Infizierte. Sie verteilen sich wie folgt auf den Landkreis: Altenkunstadt 9, Bad Staffelstein 10, Burgkunstadt 7, Ebensfeld 28, Hochstadt 0, Lichtenfels 23, Marktgraitz 4,

Marktzeuln 1, Michelau 2, Redwitz 0 und Weismain 11.

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