Corona-Demo in Bayreuth Rund 1500 Maßnahmen-Gegner ziehen durch die Stadt

Die Trotz der umstrittenen Maskenpflicht kamen nach Polizei-Angaben wieder etwa 1500 Menschen in Bayreuth zusammen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Die Polizei vor Ort war deutlich verstärkt im Vergleich zu den vergangenen Demos. Vereinzelt verwarnten die Beamten Demonstranten ohne Maske, renitente Demonstranten gab es nicht. Dies bestätigte auch Benjamin Böhm, der Einsatzleiter der Polizei. Die Veranstaltung blieb friedlich.

Auf Seiten der Gegendemonstranten vor dem Opernhaus versammelten sich etwas mehr als 100 Menschen, die genau für das Gegenteil demonstrierten. Beide Züge waren wie die Montage zuvor hermetisch voneinander getrennt.

Fast acht Minuten, wie die Wochen vorher, dauerte der Zug derer, die gegen die Corona-Maßnahmen demonstrierten. Dieses Mal hatte die Polizei den gesamten Ring-Abschnitt während des Demo-Zuges abgesperrt. Auf dem Geländer der Brücke prangte ein Plakat, auf dem „Ihr seid Egoisten“ stand. Viele Redner der Corona-Demo sprachen hingegen von „Angst“, die ihnen die Impfung mache. Sie forderten auch eine Änderung der Strategie im Umgang mit Corona.

Nach Waischenfeld und Pottenstein sind  Demonstranten inzwischen auch in Hollfeld unterwegs -  den dritten Montagabend in Folge. Knapp 40 Personen aller Altersgruppen versammelten sich gegen 19 Uhr am Marienplatz, um dann durch das Stadtgebiet zu „bummeln“. Wie bei den beiden ersten Auflagen begleiteten zwei Polizeistreifen das Geschehen –  per  Auto und zu Fuß. Grund zum Eingreifen bestand nicht, die Teilnehmer hielten sich strikt an die Vorgaben, die ihnen vor dem Start mit auf den Weg gegeben wurden: immer auf dem Gehsteig bleiben, keine Trommeln, keine Trillerpfeifen.

Von Beginn an herrschte eine friedliche, aggressionsfreie, ja fast schon fröhliche Stimmung.

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