Containerstation Erst testen, dann ins Winterdorf

Testen und Impfen gleich neben dem Winterdorf: Unser Bild zeigt (von links) Berufsmäßigen Stadtrat Ulrich Pfeifer, Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Landrat Florian Wiedemann, stellvertretender BRK-Kreisgeschäftsführer Richard Knorr und Korbinian Specht, Geschäftsführer der SKS Ambulanz gGmbH bei der Vorstellung der neuen Teststation in der Maxstraße 6. Foto: Ralf /Münch

Jeden Samstag werden ab sofort kostenpflichtige Corona-Schnelltests angeboten. In der Maximilianstraße wird außerdem ein kostenloses Impfangebot gemacht.

Bayreuth - „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei.“ Mit diesen Worten warnte Landrat Florian Wiedemann am Dienstag vor zu viel Sorglosigkeit im Umgang mit Covid-19.

Stadt und Landkreis Bayreuth wollen den Menschen weiterhin ein niederschwelliges Test- und Impfangebot zur Verfügung stellen. Mit dem Impfen und Testen mitten in der Stadt seien gute Erfahrungen gesammelt worden.

Wegen Martini- und Weihnachtsmarkt zieht die Teststation um. Zwar ist sie weiterhin in der Maximilianstraße sein, aber auf Höhe der Hausnummer 6. Quasi in Nachbarschaft zum Winterdorf.

Schnelltest für 15 Euro

Der BRK-Kreisverband Bayreuth kümmert sich um die Tests und ist dafür jeden Samstag von 13 bis 17 Uhr im Einsatz. „Wir schaffen damit eine zentrale Anlaufstelle“, sagte Richard Knorr, stellvertretender BRK-Kreisgeschäftsführer. Obwohl derzeit überall die Teststationen zurückgefahren würden. Ein PoC-Schnelltest ist für 15 Euro möglich.

Den zweiten Container übernimmt die SKS Ambulanz gGmbH ab 25. Oktober. „Wir bieten Impfungen ohne Termin an“, sagte Geschäftsführer Korbinian Specht bei dem Pressegespräch. Das Angebot richte sich an die „Laufkundschaft“ in der Fußgängerzone, aber genauso an die Besucher des Winterdorfs.

Impfung bleibt kostenlos

Strategisch günstig in der Nähe gelegen, dient die Teststation dazu, einen sicheren Winterdorfaufenthalt zu unterstützen. „Dort kommen viele Leute zusammen. Vielleicht ist damit die Hemmschwelle nicht mehr so groß, sich impfen zu lassen.“ Montag, Dienstag und Donnerstag, jeweils von 12 bis 15 Uhr, werden Impfungen angeboten. An besonderen Tagen, wie zu Marktzeiten, werde zudem am Wochenende geimpft. Die Impf-Termine sind unter www.sks-ambulanz.de/impfzentrum einsehbar.

Nicht-Geimpfte in den Intensivstationen

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sagte, es sei wichtig nach Schließung der Impfzentren und trotz der Änderung der Teststrategie des Freistaates Bayern die Bürger zu begleiten. Derzeit überschreite die Inzidenz leicht die 35-er Marke. „Wir haben keine Hotspots, nur vereinzelte Fälle. Aber in den Intensivstationen haben wir im Moment Nicht-Geimpfte, jüngere Jahrgänge.“ Kürzlich sei ein 45-Jähriger gestorben, nachdem er länger im Koma gelegen habe. „Das Gefährdungspotenzial ist nach wie vor da. Ungeimpfte sollten sich trotz niedrigerer Inzidenzen keine Sicherheit vorgaukeln.“

Landrat Florian Wiedemann bekräftigte ebenfalls, dass die Pandemie noch weiterhin andauere. „Deshalb appellieren wir an die Menschen, sich beim Hausarzt oder hier bei uns impfen zu lassen.“ Die Nachfrage nach Impfstoffen steige wieder, ergänzte Specht. Darin ließe sich durchaus eine Bereitschaft zur Impfung erkennen.

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