Wo kann die Bayreuther Innenstadt besser werden? Auf der Suche nach Antworten ging die IHK gemeinsam mit Händlern und Gastronomen spazieren.
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Mit dabei beim Spaziergang waren Oberbürgermeister Andreas Zippel sowie Vertreter der Wirtschaftsförderung der Stadt, der Regionalentwicklung des Landkreises, des Ordnungsamts und der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH (BMTG).
„Wir wollten nicht über die Innenstadt reden, sondern in der Innenstadt, direkt an der Ladentür“, wird Jörg Lichtenegger, Vorsitzender des IHK-Gremiums Bayreuth, in entsprechender Mitteilung zitiert. „Damit wollen wir aber auch allen Innenstadtakteuren die Wertschätzung zeigen, die sie verdienen.“
Verändertes Konsumverhalten, die Tendenz zu mehr Bürokratie, steigende Sicherheitsauflagen seitens der Stadt Bayreuth – treffen die Welten von Handel und Stadt auf der einen und Konsument auf der anderen Seite aufeinander, „wird das Miteinander schnell als Hürdenlauf erlebt“, macht Wolfram Brehm deutlich, Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth. „Der Schlüssel zum Erfolg ist die Kommunikation.“
Und die IHK nennt konkrete Beispiele, die für den Handel als Hemmschuhe identifiziert wurden. Mobilität und Erreichbarkeit bleiben für die Unternehmen in der Innenstadt ein großes Thema. Die Höchstparkdauer von 30 Minuten rund um die Kanzleistraße halten mehrere Betriebe für zu kurz.
Zunehmend rückt dabei das Fahrrad in den Fokus. Mehrere Akteure wünschen sich feste Fahrradständer vor der Tür und wären bereit, sich daran zu beteiligen.
Das Fazit der IHK zu dem City Walk fällt positiv aus. Am Ende standen demnach gute Gespräche und konkrete Lösungsansätze. Bayreuth habe hervorragende Einzelhändler und Gastronomen in seiner Innenstadt. „Einzelhandel und Stadt können auf uns zählen. Wir bleiben am Ball, hören zu und suchen auch weiterhin das Gespräch“, verspricht Lichtenegger.