Bayreuth - Der Aufbau des Bayreuther Christkindlesmarkt hat begonnen und die bayerische Krankenhausampel springt auf rot. Damit greifen zwar landesweit wieder strengere Regeln, der Markt ist davon aber nicht betroffen.
Der Aufbau des Bayreuther Christkindlesmarkt hat begonnen und die bayerische Krankenhausampel springt auf rot. Damit greifen zwar landesweit wieder strengere Regeln, der Markt ist davon aber nicht betroffen.
Bayreuth - Der Aufbau des Bayreuther Christkindlesmarkt hat begonnen und die bayerische Krankenhausampel springt auf rot. Damit greifen zwar landesweit wieder strengere Regeln, der Markt ist davon aber nicht betroffen.
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„Das Ordnungsamt prüft gerade, ob es Handlungsbedarf gibt“, sagt Joachim Oppold, Pressesprecher der Stadt, schließt eine Absage aber nach Stand vom gestrigen Montag aus. Als Außenveranstaltung unterscheide sich der Christkindlesmarkt als „Durchlaufmarkt“ nämlich von Veranstaltungen oder Angeboten, die innen stattfinden – und für die mit dem heutigen Dienstag die 2G- oder die 3G-plus-Regel greift.
Sven Sommerer vom Süddeutschen Schaustellerverband sagt: „Natürlich macht man sich so seine Gedanken, das ist momentan halt einfach so.“ Aber er zeigt sich trotz der Lage zuversichtlich und rechnet nicht mit der Absage, des am kommenden Montag, 15. November beginnt und bis 23. Dezember dauert. Die erste Woche wird dabei ruhig, ohne Beleuchtung und Musik, sein, bevor das Bayreuther Christkind den Weihnachtsmarkt am 22. November feierlich eröffnet.
„Wir beginnen jetzt mit dem Aufbau“, sagt Sommerer. Er erwartet ein „ganz normales Treiben“: Schließlich sei in Bayreuth nicht mit Besucherzahlen wie beim Dresdner Striezelmarkt oder wie in Nürnberg zu rechnen. „Das Stadtparkett ist groß genug“, findet er. Zudem gebe es Hygienevorschriften, wie eine Maskenpflicht beim Anstehen und wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Und er hat Vertrauen in die Besucher: „Die Leute sind ja auch sensibilisiert.“
Natürlich kann Sommerer die Sorgen seiner Schaustellerkollegen verstehen, von denen mancher in den vergangenen Tagen besorgt auf die Inzidenz und die Krankenhausampel geschielt und eventuell eine Absage des Christkindlesmarktes befürchtet hat: „Schließlich sind wir in Vorleistung gegangen.“ Zwar habe die Stadt ihnen die Standgebühren erlassen: „Aber wir müssen ja die Waren einkaufen und Personal einstellen.“
Kürzlich hat die Bayerische Staatsregierung die Grenzwerte der Corona-Ampel verändert. Maßgeblich ist neben der Inzidenz vor allem die Belegung der bayerischen Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Diese hat am Montag den Wert von 600 überschritten, wodurch die Ampel ab heute auf Rot umschaltet. Für Stadtbad und Lohengrin Therme bedeutet das, dass nur noch Geimpfte und Genesene (2G) die Bäder besuchen dürfen. Bis zum Umkleidebereich der Bäder gilt die FFP2-Maskenpflicht. Auch im Stadtbusverkehr sowie in den Kundencentern und Verwaltungsgebäuden der Stadtwerke greift wieder die FFP2-Maskenpflicht. red