Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-Jährigen vor, im Krankenhaus Frauen betäubt und sich an ihnen vergangen zu haben. Die Anklage lautet auf Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und schwere Körperverletzung. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe vehement: Er habe nur aus medizinischen Erwägungen heraus gehandelt, er habe neue Behandlungsmethoden für Beckenvenen-Thrombosen erproben wollen. Derzeit laufen in dem Verfahren Zeugenbefragungen - zu Wort kamen kürzlich medizinische Experten genauso wie Klinikpersonal und Menschen aus dem Umfeld der mutmaßlichen Opfer.
Chefarzt-Prozess soll bis Mai dauern
Redaktion 28.01.2016 - 10:03 Uhr