Chef fürs GMG Der Neue an seiner alten Schule

Christian Kramer wird der neue Direktor des Graf-Münster-Gymnasiums. Er kennt die Schule besonders gut. Schließlich hat er hier vor 25 Jahren sein Abitur gemacht - das wird am Wochenende auch gefeiert. Foto: Eric Waha

BAYREUTH. Das Graf-Münster-Gymnasium bekommt einen neuen Chef. das war schon länger klar, weil Rolf Müller – der bisherige Schulleiter – in Ruhestand geht. Mit Christian Kramer kommt einer, der eine ganz besondere Beziehung zu der Schule hat: Er hat hier sein Abitur gemacht – vor 25 Jahren. Wie sein Vater vor ihm. In dessen Fußstapfen ist Christian Kramer getreten.

Damals, 1985, habe es gar keine Frage gegeben. „Die Jungs aus meiner Klasse sind an die OR. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass wir ein anderes Gymnasium angeschaut hätten“, sagt Christian Kramer am Mittwoch im Kurier-Gespräch. Kramer (44), der aus der Saas stammt und die ersten Jahre seiner Schulzeit an der Lerchenbühlschule verbracht hat, nennt die Schule noch bei ihrem alten Namen, der in Bayreuth eine feste Größe ist: OR, für Oberrealschule. So hieß die Schule, bis sie zum Graf-Münster-Gymnasium (GMG) wurde. „Mein Vater war auch Schüler hier. Und kurz Referendar.“

Der Berufs-Wunsch stand von Anfang an fest

Für den gebürtigen Bayreuther Kramer stellt sich die Berufs-Frage nicht: „Lehrer wollte ich schon immer werden. Grundschullehrer, als ich in der Grundschule war, Gymnasiallehrer dann später.“ Wie sein Vater, der stirbt, als Christian Kramer die siebte Klasse besucht. Eine weitere Parallele hat er in seinem späteren Berufsweg mit dem seines Vaters: „Er war auch an der Schule, von der ich jetzt nach Bayreuth wechsle: Am Caspar-Vischer-Gymnasium in Kulmbach.“ Mit einer sehr ähnlichen Fächer-Kombination: „Mein Vater hatte Deutsch, Geschichte, Sozialkunde – ich Deutsch und Geschichte.“

Nur gute Erinnerungen an die Schulzeit

Dass die Stelle in Bayreuth – wie üblich bayernweit – ausgeschrieben wird, sei ihm „schon länger bekannt gewesen. Aus einem Bündel an Gründen habe ich mich beworben“, sagt er. „Zum einen dachte ich mir, da ich Mitarbeiter der Schulleitung war, könnte ich das doch selber mal versuchen. Und zweitens sind die Kinder noch etwas kleiner: da ist so etwas nur von Bayreuth aus möglich. Außerdem kannte ich natürlich das GMG als Schüler, hatte keine schlechten Eindrücke von damals“. Genau das hätte man ihn in München auch gefragt, ob das „nicht blöd ist, an der alten Schule Chef zu werden“.

Das komplette Portrait über Christian Kramer und seine Pläne für die erste Zeit am GMG finden Sie am Donnerstag in Ihrem Nordbayerischen Kurier.

 

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