Von Kane, Díaz und Olise wird gegen PSG so einiges abhängen. Auf Jamal Musiala dürfte das ebenso zutreffen. Der lange verletzte Nationalspieler belebte nach seiner Einwechslung gegen Madrid in seinem 50. Champions-League-Spiel die Münchner Offensive. Und Paris wird für ihn ein besonderes Spiel. Denn der 23-Jährige hatte sich bei der Club-WM 2025 beim Viertelfinal-Aus gegen die Franzosen bei einem schweren Zusammenprall mit Torwart Gianluigi Donnarumma, der mittlerweile bei Manchester City spielt, einen Bruch des Wadenbeins und eine Verrenkung des Sprunggelenks zugezogen.
"Wir müssen uns vor keinem fürchten"
Nur wenige Monate später trafen beide Mannschaften in der Königsklasse erneut aufeinander. Die Münchner gewannen während der Ligaphase mit 2:1 in Paris, als Díaz erst doppelt traf und dann mit Rot vom Platz flog. "Die beiden besten Teams in Europa treffen aufeinander", befand Mittelfeldspieler Joshua Kimmich. "PSG ist mit die beste Mannschaft der Welt", konstatierte Neuer.
Die Favoritenrolle sehen die Münchner bei Luis Enriques Mannschaft. "Wir sind einer der Aspiranten", sagte Vorstandsboss Dreesen über die bajuwarische Champions-League-Gier. "Wenn einer Favorit ist, dann ist es Paris Saint-Germain." Und was wäre das für eine Geschichte, wenn die Bayern auch noch diese Franzosen ausschalten würden, die 2025 ausgerechnet in der Münchner Arena den Champions-League-Titel geholt hatten. Hainer befand berechtigterweise: "Wir müssen uns vor keinem fürchten."