Hinterher waren es vor allem die Emotionen und Widersprüche, die in Erinnerung blieben von diesem denkwürdigen Dienstagabend bei Manchester City. Da war Innenverteidiger Dayot Upamecano, der traurig und wortlos aus dem Etihad Stadium ging, nachdem ihm bei der 0:3(0:1)-Niederlage des FC Bayern vor dem zweiten Gegentor ein so überflüssiger wie vorentscheidender Ballverlust unterlaufen war. Da war aber auch der regelrecht schwärmende Trainer Thomas Tuchel, der sogar davon sprach, sich „schockverliebt“ zu haben in seine neue Münchner Mannschaft. Und das, obwohl diese nach dem Viertelfinal-Hinspiel schon so gut wie sicher ausgeschieden ist aus der Champions League – eine Woche nach dem Aus im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Freiburg.