Der Aufforderung, sich auszuweisen, kamen die vermeintlichen Polizisten dabei nicht nach, heißt es im Polizeibericht. Schließlich forderten sie ein Bußgeld wegen eines angeblichen Corona-Verstoßes. Da die junge Frau aber kein Geld dabei hatte, notierten die Männer nur ihre Personalien und setzten anschließend ihre Fahrt fort. Ein Anruf bei der richtigen Polizei bestätigte die Vermutung, dass es sich um falsche Polizisten gehandelt hat.

Grundsätzlich gilt: Polizeibeamte haben gegenüber von Maßnahmen betroffenen Personen eine Ausweispflicht. Sollten dennoch Zweifel an der Echtheit von Polizeibeamten bestehen, so soll zur Sicherheit immer sofort der Polizeinotruf 110 gewählt werden!

Die falschen Polizisten werden wie folgt beschrieben:

-    Männlicher Täter: circa 180 cm groß, dunkle kurze Haare, muskulös, Alter: 20 - 30 Jahre, dunkelblaue Jeans, schwarzer Kapuzenpulli, Waffengürtel mit eingesteckter Pistole

-    Weibliche Täterin: circa 165 cm groß, blonde lange Haare zum Zopf gebunden, zierliche Statur, Alter: 20 - 30 Jahre

Die PI Neustadt a.d. Waldnaab hat Ermittlungen u.a. wegen Amtsanmaßung und Nötigung aufgenommen. Leider ist vom benutzen Pkw der Fake-Beamten nur bekannt, dass es sich um einen roten VW Passat mit Schwandorfer Kennzeichen (SAD-) gehandelt hatte. Sie verwendeten außerdem ein Blaulicht und einen Anhaltesignalgeber mit „Stop Polizei“.

Hinweise zu diesem Fall erbittet die PI Neustadt a.d.Waldnaab unter der Tel.: 09602/9402-0.