Feuerwehrhaus: „Es wurden alle möglichen Standorte genau untersucht“, so Dannhäußer. Und auch die Regierung von Oberfranken habe das Gelände, für das Anfang des Jahres vom Stadtrat die Zustimmung kam – das ehemalige Suspa-Gelände – für sehr gut befunden. Auch in Krisensituationen sei dieser Standort ein zentraler Anlaufpunkt. Der Grunderwerb und die anfallenden Kosten seien bei den anderen Standorten die in der Diskussion waren, wie zum Beispiel gegenüber der katholischen Kirche oder im Gewerbegebiet, wesentlich höher gewesen. Und die Zufahrt von der Neuhofer Straße aus sei schon zu Zeiten seines Amtsvorgängers Harald Mild aus Brandschutzgründen als Feuerwehrzufahrt gewidmet worden, so Dannhäußer. Außerdem werde mit dem Neubau eine Brachfläche revitalisiert. Auch sind Fördermittel aus der Städtebauförderung zu erwarten. „Es ist angedacht, die Zufahrt am Friedhof auszubauen“, sagte der Bürgermeister. Zu dem in der Versammlung gefallenen Vorwurf, es habe „ein Geschmäckla“, dass ein Kreisbrandrat der Architekt sei, stellte Dannhäußer fest: „Das ist unterirdisch.“ Der Architekt, Norbert Thiel, aus Hersbruck, habe sein Büro seit 28 Jahren und sei zudem ehrenamtlich Kreisbrandrat im Nürnberger Raum. Mit solchen Äußerungen werden das Ehrenamt mit Füßen getreten.