Bürgerentscheid Goldkronacher wollen Humboldt-Park nicht

Neben den Stimmzetteln für die Bundestagswahl hatten die Wahlhelfer in Goldkronach auch noch die Stimmen zum Bürgerentscheid auszuzählen. Foto:  

Beim Bürgerentscheid am Sonntag haben fast 60 Prozent der Goldkronacher Wähler dafür gestimmt, die Planungen zum Alexander-von-Humboldt-Park nicht weiterzuverfolgen.

Beim Bürgerentscheid am Sonntag haben fast 60 Prozent der Goldkronacher Wähler dafür gestimmt, die Planungen zum Alexander-von-Humboldt-Park nicht weiterzuverfolgen.

Die Goldkronacher durften am Wahlsonntag ein Kreuzchen mehr machen: Sie hatten nicht nur über Bundestagskandidaten und Landeslisten zu entscheiden, sondern auch über den umstrittenen Alexander-von-Humboldt-Museumspark. „Soll die Stadt Goldkronach das Projekt „Alexander-von-Humboldt-Park“ einstellen?“, lautete die Frage auf den Stimmzetteln. Die Antwort? Die blieb lange spannend.

„Knappe Kiste“

Dass es eine „knappe Kiste“ werden könnte, das hatten vorab schon einige vermutet, unter ihnen auch Klaus-Dieter Löwel, Mitinitiator des Bürgerbegehrens zum geplanten Humboldt-Park und SPD-Stadtrat. Bürgermeister Holger Bär (FW) und Hartmut Koschyk (Vorsitzender des Fördervereins „Alexander von Humboldt Park Goldkronach“) hielten sich vorab mit Prognosen zum Ausgang des Bürgerentscheids zurück.

Um 19.05 Uhr stehen dann die Ergebnisse aus vier von neun Wahllokalen fest. Bei 53,38 Prozent der bis dahin ausgezählten Stimmen wurde mit „Ja“ abgestimmt, bei 46,62 Prozent mit einem „Nein“. Knapp eine Stunde später, bei sechs von neun Wahllokalen, hat sich der Vorsprung der „Ja“-Stimmen ausgebaut: 58,30 Prozent wollen, dass die Stadt die Planungen für den Park einstellt, 41,70 Prozent möchten am zwei Millionen-Projekt festhalten. Kurz vor 21 Uhr – als acht der neun Wahllokale ausgezählt sind – ist klar: Das Thema Humboldt-Park ist wohl gegessen.

Fast 60 Prozent gegen Humboldt-Park

Das Endergebnis steht kurz nach 21 Uhr fest: 59,60 Prozent der Goldkronacher sind dagegen das „Leuchtturm-Projekt“ weiterzuverfolgen. 40,40 Prozent sprachen sich pro Humboldt-Park aus.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

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