BSV 98 verliert harten Kampf

Redaktion

Noch sind sie Erster der Herren-Bayernliga Nord, doch am kommenden Wochenende müssen die Volleyballer des BSV 98 Bayreuth am letzten Hinrunden-Spieltag aussetzen und laufen Gefahr, von zwei Mannschaften überflügelt zu werden.

Dazu gehört auch der TSV Eibelstadt, der dem Team von Trainer Andreas Rüger die dritte Saison-Niederlage beibrachte. Mit 1:3 (23:25, 22:25, 25:17, 24:26) unterlagen die Wagnerstädter in der RWG-Halle.

Der stark spielende BSV-Libero Christian Dinkel war vom Ergebnis enttäuscht: „Wir haben die letzten beiden Sätze sehr gut gespielt und hart gekämpft. Bitter, wenn man dann so knapp verliert. Beide Teams waren absolut auf Augenhöhe. Da haben nur Nuancen gefehlt.“

Lange Ballwechsel

Das Spiel, in dem sich die Bayreuther die Herbstmeisterschaft sichern wollten, verlief sehr spannend. Eibelstadt, der Absteiger aus der Regionalliga, hat viele erfahrene und spielstarke Akteure in seinen Reihen. Der erste Durchgang zeichnete sich durch lange Ballwechsel aus. Zu wenig Druck bei den BSV-Aufschlägen ermöglichte es den Unterfranken, aus einer hervorragenden Annahme das Spiel aufzubauen. Obwohl die Bayreuther vom 15:19 noch etwas herankamen, unterlagen sie knapp mit 23:25.

Auch im zweiten Satz servierten die BSVler zu schwach. Der Eibelstädter Zuspieler konnte vor allem seine Mittelangreifer in Szene setzen, was zu spektakulären Punkten für die Gäste führte. Trainer Rüger wechselte zweimal, was aber nicht viel änderte. Zu viele Fehler im eigenen Spielaufbau machten es dem Heimteam schwer mitzuhalten.

Wende im dritten Satz

Doch nach dem Verlust des zweiten Satzes gelang den Wagnerstädtern eine Wende. Mit mutigen Aufschläge und druckvollen Angriffen zwangen sie ihren Gegner in die Defensive. Nun hatte auch der Bayreuther Block die Eibelstädter Angreifer besser unter Kontrolle, und dem Gast unterliefen viele Fehler.

Nach dem Bayreuther Satzgewinn zeigten jetzt beide Mannschaften starke Leistungen. BSV-Kapitän Jörg Fredersdorf punktete oft von der Außenposition, dennoch gelang es seinem Team nicht, sich abzusetzen (9:8). Es ging auf und ab. Einen Drei-Punkte-Rückstand wandelten die Hausherren in eine 24:22-Führung um, der Tiebreak war nahe, doch die Satzbälle nutzten die Bayreuther beide nicht, zu stark war die Feldverteidigung der Eibelstädter. Dann sah der bis dahin souveräne Schiedsrichter einen strittigen Ball zugunsten der Gäste im Feld, was die Bayreuther aus dem Konzept brachte. Unglücklich mussten sie sich geschlagen geben.

red

Die Lage in der Herren-Bayernliga