BSC Bayreuth-Saas Nach sechs Niederlagen wieder ein Punkt

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Mit einem 0:0 gegen die SG Quelle Fürth beendet der BSC Bayreuth-Saas seine sechs Spiele anhaltendende Niederlagenserie in der Landesliga Nordost, bleibt aber weiterhin Schlusslicht.

Der BSC Bayreuth-Saas hat seine sechs Spiele andauernde Durststrecke in der Landesliga Nordost beendet und mit dem 0:0 gegen die SG Quelle Fürth ein deutliches Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller gesendet. Der Punktgewinn der Lerchenbühler war allerdings zu wenig, um die rote Laterne noch vor der Winterpause loszuwerden.

Trotz allem war das Remis gegen die favorisierten Gäste für BSC-Trainer Daniel Wittenbeck ein Schritt in die richtige Richtung. „Es war ja auch das erste Zu-Null-Spiel für uns und somit auch ein positiver Jahresabschluss gegen wirklich sehr spielstarke Gäste“, sagte der 42-Jährige und attestierte seiner Truppe eine gute Leistung, die mit einem etwas glücklichen, aber auch verdienten Unentschieden belohnt worden sei. Insbesondere den gegnerischen „Unterschiedsspieler“ Ahmet Kulabas habe seine Mannschaft „richtig stark im Kollektiv bekämpft“.

Die auf dem Kunstrasen des Hans-Walter Wild-Stadions ausgetragene Partie spiegelte die erwarteten Kräfteverhältnisse von Beginn an wider. Während der BSC zunächst abwartend aus einer sicheren Defensive heraus agierte, ließen die Gäste den Ball gepflegt laufen und bestimmten so die Partie. Das deutliche Plus an Ballbesitz bewirkte jedoch zunächst keine klaren Chancen für die SG. Die Saaser wurden erst zum Ende des ersten Abschnitts etwas mutiger, was sich dann aber auch fast schon ausgezahlt hätte: Zunächst scheiterte Michael Sauerstein aus spitzem Winkel am aufmerksamen Gästetorwart Alexander Skowronek (38.), ehe nur zwei Minuten später Moritz Taglieber im Strafraum freigespielt wurde. Sein aus der Drehung angesetzter Abschluss ging allerdings knapp am Tor vorbei.

Die zweite Halbzeit startete dann so wie die erste aufgehört hatte, nämlich mit einer Chance für die Saas. Es sollte für die Gastgeber die größte Gelegenheit sein: Clever schlich sich Markus Walther im Rücken der Abwehr davon, und als ein Verteidiger der SG nicht konsequent klärte, kam er zentral und relativ unbedrängt zum Abschluss. Doch erneut war Gästetorwart Skowronek Sieger in diesem Duell. In der Folge verlagerten die spielerisch starken Fürther das Geschehen wieder zunehmend in die Hälfte der Saaser, die nun alles in der Defensive investieren mussten, um nicht in Rückstand zu geraten. Oft spielte die Quelle-Elf im letzten Drittel aber etwas zu unsauber und zu kompliziert, weshalb mehrere Halbchancen noch keine große Gefahr für den BSC darstellten. In der Schlussviertelstunde war es dann aber ein Spiel auf ein Tor. Nun kam Quelle Fürth auch zu klaren Abschlussmöglichkeiten. Vor allem der Kopfball von Kulabas (86.), den BSC-Torwart Tobias Obwandner stark parierte, und der Lattenfreistoß von Marvin Schimm (89.) boten den Gästen exzellente Gelegenheiten zum späten Siegtreffer.

BSC Bayreuth-Saas: Obwandner – Dörfler, Eyring (90. M. Weber), S. Hofmann, Rosenzweig, M. Hofmann (55. Hümmer), Küfner, Taglieber, Hirche, Sauerstein, Walther.

SR: Marie-Theres Mühlbauer (SV Pölling); Zuschauer: 70.

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