Brasilianer auf der A9 Lkw-Fahrer fährt zu schnell und ohne Führerschein

Ein brasilianischer Lkw-Fahrer raste am Freitag ohne Fahrerlaubnis über die A9 bei Gefrees – und als wäre das nicht genug, stellte sich heraus, dass seine brasilianische Beifahrerin, die die Fahrt zunächst fortführen wollte, über keinen Aufenthaltstitel verfügt. 

Symbolfoto: Rasenden Brasilianer angehalten. Foto: dpa/Philipp Schulze

Auf der A9 bei Gefrees fiel der Polizei am Freitag eine portugiesische Sattelzugmaschine auf. Bei der anschließenden Kontrolle der Verkehrspolizei wurde festgestellt, dass die erforderliche Fahrerlaubnis des brasilianischen Lkw-Fahrers abgelaufen war.

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Im weiteren Verlauf der Kontrolle konnten zudem beim Auslesen des Kontrollgerätes Geschwindigkeits- bzw. Ruhezeitverstöße festgestellt werden.

Mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn

So fuhr der Brasilianer seinen Sattelzug mit 116 km/h. Eine genaue Auswertung der Aufzeichnungen des digitalen Kontrollgeräts bezüglich weiterer Verstöße in der Bundesrepublik steht noch aus. Nach Rücksprache mit dem Jour-Dienst der Staatsanwaltschaft wurde die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung von 1000 Euro festgesetzt.

Bevor die Beifahrerin mit einem gültigen Führerschein die Fahrt fortsetzen konnte, wurde auch gegen die Brasilianerin eine Anzeige erstattet. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass diese lediglich einen portugiesischen Aufenthaltstitel bei sich hatte. Ihren brasilianischen Pass hatte sie in Portugal vergessen.