Brand in Schwarzach Pferde noch rechtzeitig gerettet

Rund 90 Einsatzkräfte waren am Montagnachmittag beim Brand in einem Pferdestall in Schwarzach im Einsatz. Glücklicherweise brannte es nur in einem Nebenraum, und die Tiere konnten alle rechtzeitig vor dem dichten Rauch in Sicherheit gebracht werden. Foto: Privat

Aus unbekannten Gründen gerät ein Nebenraum in einem großen Stallgebäude in Brand. Die Feuerwehren können gerade noch rechtzeitig das Schlimmste verhindern.

Schwarzach - Dem raschen Eingreifen von rund 90 Feuerwehrleuten ist es zu verdanken, dass die Besitzer eines großen Reitstalls mitten in Schwarzach noch einmal mit dem Schrecken davongekommen sind und die Stallungen größtenteils weiter genutzt werden können. Sowohl Menschen als auch die Tiere blieben unverletzt, berichtet die Polizei. Die vorsorglich an den Brandort beorderten Rettungswagen des BRK wurden glücklicherweise nicht gebraucht.

Es war am Montagnachmittag um 15.35 Uhr, als der Alarm ausgelöst wurde. Einer der Pferdebesitzer hatte bei der Rettungsleitstelle um Hilfe gerufen und gemeldet, in einem Nebenraum des Stalls sei ein Feuer ausgebrochen. Sofort wurden zahlreiche Feuerwehren auf den Weg geschickt. Die kamen gerade rechtzeitig. Schon auf der Anfahrt war die große Rauchwolke über Schwarzach zu sehen. Doch so dramatisch, wie es zunächst aussah und wie es durchaus auch hätte ausgehen können, entwickelte es sich dann doch nicht.

Die drei Pferde, die unmittelbar in der Nähe des in Vollbrand stehenden Raums standen, der sich ausgerechnet in der Mitte des Stallgebäudes befindet, haben anwesende Reiter und die Stallbetreiber als erste ins Freie gebracht. Später dann auch noch die anderen Tiere. Ein Feuerwehrmann schätzt die Zahl der Pferde insgesamt auf etwa 20.

In dem Raum, der als Sattelkammer genutzt wurde und in dem wohl auch ein Herd und ein Kühlschrank standen, war der Brand aus bisher unbekannter Ursache entstanden. Glücklicherweise sei es der Feuerwehr gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf das große Stallgebäude zu verhindern, berichtet Kreisbrandmeister Yves Wächter, der Sprecher der Feuerwehren im Landkreis.

Geholfen hat den Wehrleuten dabei sicher auch die unmittelbare Nähe von gleich zwei Hydranten. So konnten schnell Löschleitungen aufgebaut werden. Auch die Drehleiter der Kulmbacher Feuerwehr leistete wertvolle Unterstützung. Bereits gegen 16.10 Uhr war das Feuer gelöscht, die meisten Wehren konnten wieder abrücken, nachdem mit einem Hochleistungslüfter auch der Stall noch vom Rauch befreit worden war. Lediglich einige Kräfte blieben noch für Nachlöscharbeiten und Kontrollen mit der Wärmebildkamera am Brandort zurück. Der betroffene Raum sei vollständig ausgebrannt, informiert Yves Wächter.

Aufgabe der Polizei wird es nun sein, herauszufinden, was der Grund für das Feuer gewesen ist. Über die Höhe des Schades konnten die Ermittler am Montag noch keine Angaben machen.

 
 

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