Borussia Mönchengladbach Neuhaus zu Wechsel von Rose: "Nicht an uns heranlassen"

Befürchtet keine Probleme durch die frühzeitige Bekanntgabe des Wechsels von Trainer Marco Rose: Florian Neuhaus spielt den Ball. Foto: Federico Gambarini/dpa-pool/dpa Foto: dpa

Mittelfeldspieler Florian Neuhaus von Borussia Mönchengladbach befürchtet keine Probleme durch die frühzeitige Bekanntgabe des Wechsels von Trainer Marco Rose.

Mönchengladbach - Mittelfeldspieler Florian Neuhaus von Borussia Mönchengladbach befürchtet keine Probleme durch die frühzeitige Bekanntgabe des Wechsels von Trainer Marco Rose.

"Das wird unsere Leistung nicht negativ beeinflussen", sagte der 23 Jahre alte Profi des Fußball-Bundesligisten den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". "Wir wissen auch: Wenn wir Spiele gewinnen, wird sich alles im Rahmen halten, wenn wir hingegen Spiele verlieren, wird das Thema immer wieder aufkommen. Wir haben den Anspruch, dem Ganzen mit erfolgreichen Spielen entgegenzuwirken."

Mönchengladbach hatte vor einer Woche mitgeteilt, dass Rose im Sommer von einer Ausstiegsklausel im Vertrag Gebrauch machen möchte, um zu Borussia Dortmund zu wechseln. Etliche Fans hatten Rose im Internet für seine Entscheidung kritisiert und dessen sofortige Beurlaubung gefordert.

Die Stimmung in der Mannschaft habe das nicht verändert. "Wir sind in der Mannschaft professionell genug, dass wir es nicht an uns heranlassen", sagte Neuhaus. "Ich habe eine ähnliche Situation schon vor zwei Jahren erlebt, als bekannt wurde, dass Dieter Hecking den Verein am Saisonende verlassen wird. Wir haben es dennoch geschafft, uns für die Europa League zu qualifizieren und die Saison damit erfolgreich abzuschließen."

© dpa-infocom, dpa:210222-99-549610/3

 

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