Blumen, Kräuter und ein verrückter Hutmacher verzaubern zahlreiche Besucher Ein Wunderland bei den Hollfelder Rosentagen

Von Ulrike Sommerer

Die zehnten Rosen-, Kunst- und Gartentage in Hollfeld werden zu einer Reise in ein Wunderland voller bunter, duftender Sinneseindrücke. Zahlreiche Besucher genossen am Wochenende eine ganz besondere Atmosphäre die Hollfeld ausstrahlt. Eine Fantasielandschaft mit bunten Riesen-Pilzen, einer steinernen Treppe ins Nichts und einem kleinen Teich ist auf dem Marienplatz zu finden.

Viel zu schön, um sie nach zwei Tagen wieder verschwinden zu lassen. Das findet auch Bürgermeisterin Karin Barwisch und will die Landschaft bis zum Altstadtfest belassen. „Für einen Lolli macht die alles“, sagt Karin Barwisch und deutet auf die dreijährige Jule Trapp. Doch dort, wohin Barwisch zeigt, ist gar kein kleines Mädchen. Dort steht nur ein kleiner Hase, mit einem Wecker in der Hand. „Keine Zeit, keine Zeit“, meint man ihn rufen zu hören. Doch an diesen Tagen hat der kleine Hase, in dessen Kostüm tatsächlich Jule Trapp steckt, alle Zeit der Welt.

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Zeit braucht man auch, will man genüsslich über den Marienplatz und die angrenzenden Gassen schlendern. Will man all die duftenden Rosen, unter ihnen Rose Heidi Klum, all die Wasserspiele, Zaunelemente, Schmuckstücke, Kartoffelcremés und Leckereien, all die Kräuter und Gemüsepflänzchen, all die Stauden und Sukkulenten auf sich wirken lassen. Versteckte Gärten, in denen Kaffee gereicht wird, Musik an allen Ecken und Enden, Fachwissen gratis dazu. So viel Schönes, so viel zu entdecken! Hollfeld, ein (Be)Wunderland.