In der Blitzeis-Nacht Wärmen im Bayreuther Stadtbus nach Massen-Crash auf A9

Die Stadtwerke Bayreuth haben am Montag nach mehreren Unfällen auf der Autobahn einen Bus gestellt, in dem sich Beteiligte wärmen konnten. Und bei Totalschaden in die Stadt fahren.

Die Stadtwerke Bayreuth haben nach einer Unfallserie am Montag auf der A 9 einen Stadtbus zur Verfügung gestellt, in dem sich Beteiligte wärmen konnten. Foto: Archiv/Andreas Harbach

Am Montagabend gegen 19.45 Uhr kam es auf der A 9 in Höhe der Anschlussstelle Bayreuth-Süd zu einer Massenkarambolage. Laut Medienberichten waren 39 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt – ausgelöst durch plötzlich auftretende Eisglätte. Die Autobahn musste komplett gesperrt werden, zahlreiche Menschen saßen bei eisigen Temperaturen fest.

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In dieser Situation hat die Integrierte Leitstelle (ILS) die Stadtwerke Bayreuth um Unterstützung gebeten, um unverletzte Unfallbeteiligte vor den kalten Temperaturen zu schützen, wie die Stadtwerke mitteilen.

Innerhalb von 30 Minuten war ein Stadtbus vor Ort. Für die Unfallbeteiligten bedeutete das vor allem eines: Wärme, Sicherheit und ein Ort zum Durchatmen. Rund eine Stunde lang konnten sich die Betroffenen im Bus aufwärmen, bevor fünf Personen, deren Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, zur Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) in Bayreuth gebracht wurden.

Michael Steinmetz, Leiter des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Bayreuth, wird in der Meldung zitiert: „In solchen Situationen zählt jede Minute. Wir sind froh, dass wir schnell helfen konnten – sei es mit einem warmen Platz oder einer sicheren Weiterfahrt. Für uns ist es selbstverständlich, die Rettungskräfte zu unterstützen, wenn wir gebraucht werden.“

Die Stadtwerke seien nicht nur für Mobilität im Alltag da, sondern auch in Ausnahmesituationen. „Dass wir mit unseren Bussen einen Beitrag leisten können, macht uns stolz – und zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit in der Region ist“, heißt es von Steinmetz.