Björn Albrecht aus Bamberg Neuer Geschäftsführer bei Medi Bayreuth

Neuer Geschäftsführer bei Medi Bayreuth wird Björn Albrecht. Foto: Brose Bamberg

BASKETBALL. Fast ein halbes Jahr hat es gedauert, bis die Spielbetrieb-GmbH des BBC Bayreuth nach dem Abschied von Philipp Galewski einen dauerhaften Nachfolger für das Amt des Geschäftsführers gefunden hat. Am Freitag wurde nun die Vermutung bestätigt, dass dieser Posten künftig von Björn Albrecht eingenommen wird.

Der 38-Jährige kommt vom Bundesliga-Nachbarn Brose Bamberg, wo er für Marketing und Vertrieb verantwortlich war. Direkt nach seinem Studium hatte er dort im Jahr 2004 als Assistent begonnen und vier Jahre später die Leitung dieses Bereichs übernommen. Seit Januar 2015 war Albrecht beim mittlerweile neunmaligen Deutschen Meister auch Prokurist.

Seinen neuen Posten in Bayreuth wird er offiziell am 1. Oktober antreten und damit Werner Pfauntsch ablösen, der nach dem Ausscheiden von Philipp Galewski übergangsweise die Geschäftsführung übernommen hatte.

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Nach 14 Jahren fällt Björn Albrecht der Wechsel naturgemäß nicht ganz leicht. „Ich verlasse Bamberg mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, wird er in einer Mitteilung von Medi Bayreuth zitiert. „Natürlich ist es immer sehr schade, wenn man nach so vielen Jahren ein Unternehmen verlässt, dessen Aufstieg man selbst mitbegleitet hat. Auf der anderen Seite freue ich mich sehr auf meine neue Aufgabe. Medi Bayreuth hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet, die ich nun weiterführen will.“ Sein Verhältnis zu den Bambergern wird durch die Entscheidung offenbar nicht getrübt: „Ich bedanke mich bei Michael Stoschek und Rolf Bayer, die den Übergang so schnell möglich machen.“

Dank an die Bamberger

Die guten Beziehungen zum Nachbarn hebt auch der Bayreuther Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Schöttner hervor: „Ein besonderes Dankeschön geht an unsere Freunde in Bamberg, die uns bezüglich des Wechseltermins erheblich entgegen gekommen sind.“

Ebenso dankbar sei er Werner Pfauntsch: „Er hat in der fast ein halbes Jahr dauernden Übergangszeit die Rolle des Interims-Geschäftsführers mit viel Engagement, Leidenschaft und Einfühlungsvermögen ausgefüllt. Ihm ist es im Wesentlichen zu verdanken, dass die Organisation in dieser Zeit nahezu reibungslos funktioniert hat.“

Dass die Übergangsphase nach dem Ende der Amtszeit von Philipp Galewski so lange gedauert hat, betrachtet Schöttner nicht als großes Problem: „Wir hatten sehr präzise Vorstellungen von den an unseren neuen Geschäftsführer gestellten Anforderungen. Der Aufwand, den wir in den Auswahlprozess investiert haben, war dementsprechend hoch.“

 

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