Bildergalerie Endlich wieder Gregori in Pegnitz

Endlich darf wieder gefeiert werden. Nach einer zweijährigen Zwangspause fand in Pegnitz das traditionelle Kinderfest Gregori wieder statt. Breites Lächeln und strahlende Kinderaugen, wohin man blickt. In prächtiger Tracht präsentierten sich die Kleinen und zogen spürbar gespannt und großer Vorfreude Richtung Schlossberg, auf dem sie dann ihre einstudierten Tänze zum Motto „Kunterbunt – fit und gesund“ vorführten.

Ein dumpfer Schlag am frühen Morgen kündigte es an: das Kinderfest Gregori findet statt. Die gesamte Stadt und Region wissen nun Bescheid, war sich die Rektorin der Grundschule, Tanja Engelbrecht, sicher. „Hören Sie auf den Böllerschlag, habe ich stets gesagt. Wenn das Wetter gut ist, dann starten wir am Dienstag durch.“ Und so war es letztendlich auch. Das Wetter spielte mit. Die Sonne zeigte sich den ganzen Tag – begleitet von einer leichten Brise, die den Aufstieg zum Schlossberg etwas angenehmer machte. 

Ganz aufgeregt zeigten sich die Schüler am Wiesweiherpark. Kein Kind konnte ruhig stehen bleiben. Die Anspannung, wann es denn endlich losgehe, war zu groß. "Kunterbunt – fit und gesund" war das Motto - und so zeigten sich auch die Kleinen. Stolz hielten einige Schüler Fahnen und Plakate in der Hand, auf denen zum einen der Klassenname und zum anderen eine Art Slogan zu lesen war. „Hurra, der Zirkus ist da!“, stand zum Beispiel auf dem Schild der Klasse 2c. Kunterbunt gekleidet standen die Kinder dahinter, während sie ungeduldig an ihren Kostümen zupften.

Es schepperte den ganzen Tag

Geordnet und in Reih' und Glied formierte sich der Gregori-Zug. Ganz am Anfang gingen zwei Pferde der Reit- und Fahrgemeinschaft Pegnitz-Buchau vorweg. Direkt dahinter wehte das Wappen der Stadt, welches ein Fahnenträger stolz hochhielt. Angeführt wurde der Umzug jedoch vom Pegnitzer Bürgermeister Wolfgang Nierhoff sowie dem Landrat Florian Wiedemann. 

Den ganzen Tag schepperte es vom Schlossberg. Und jedes Mal, wenn das Donnern auf die Ohren der Pegnitzer traf, riefen alle: „Hoch“. Begeisterung und Gelächter machte sich breit. Endlich!

Um Punkt 13.30 Uhr erlösten die Böllerer der Königlich privilegierten Schützengesellschaft die Menge – es knallte abermals und der Umzug startete in Richtung Schlossberg.

Das Scheppern der Böller war jedoch nicht das einzige, was den Aufmarsch begleitete. Musikalisch unterhielt die Blasmusik aus Büchenbach die Kolonne sowie die wartenden Zuschauer.

Erleichtert und glücklich

Vorbei an stolzen Eltern und anderen Verwandten bahnten sie sich ihren Weg durch die Innenstadt. Die Kinder riefen und winkten den zahlreichen Zuschauern auf den Gehwegen zu. Wieder donnerte es durch die Stadt. „Hoch“, schallte es sofort aus den Mündern der Kinder. 

Nach einem relativ steilen Aufstieg – eher beschwerlich für die Erwachsenen als für die Kinder – wurden die Kleinen von hunderten Gästen der Veranstaltung mit Beifall begrüßt.

Erleichtert und glücklich zeigte sich Tanja Engelbrecht bei ihrer Ansprache. Zum einen, weil das Fest nach einer langen Pause endlich wieder stattfinden konnte und zum anderen, weil das Wetter perfekt mitspielte. Zur Begrüßung wurde das Gregori-Lied vorgetragen, welches auch die älteren Gäste auf den Zuschauerrängen wohl noch kannten und lautstark mitsangen. „Und dann die Hände zum Himmel, komm lasst uns fröhlich sein. Wir klatschen zusammen und keiner ist allein“, schallte es vom Schlossberg bis in die Innenstadt. 

Danach kam der Höhepunkt. Weswegen alle eigentlich gekommen waren. „Die Kinder haben die folgenden Tänze fleißig einstudiert und ihr Herzblut hineingesteckt“, sagte die Rektorin überzeugt. Da die vierten Klassen ein letztes Mal das Fest als Teilnehmer miterlebten, durften diese logischerweise als erstes ihre Choreografie vorführen. Zum Lied „The Wellerman“ hüpften, klatschten und sprangen die Schülerinnen und Schüler der 4a sowie 4b und begeisterten die vielen Zuschauer, die den Kindern zujubelten. 

Stolze Eltern

Danach zeigten auch noch die restlichen Klassen ihre gelernten Tänze und sorgten dabei für eine gute Unterhaltung. Die vielen stolzen Eltern applaudierten immer wieder und spornten die Kleinen an. Am Ende gab es noch Spiele, eine Menge Spaß und viele strahlende Kinderaugen. 

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