Stuttgart - Das Corona-Tohuwabohu in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) findet kein Ende und bringt manche Teams an den Rand des Abgrunds. Bei der Partie am Mittwoch der Nürnberg Ice Tigers gegen die Bietigheim Steelers (1:5) wurden Ryan Stoa und Daniel Schmölz während des ersten Drittels vom Eis genommen, weil die positiven Ergebnisse der PCR-Tests vorlagen. Zwar müssen die Ice Tigers zudem zwei weitere Coronafälle verkraften, doch sie bleiben nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt im Spielbetrieb – im Gegensatz zu den Steelers, die sich seit Freitag in einer angeordneten Team-Quarantäne befinden. „Das ist extrem ärgerlich, wir hatten einen Lauf mit vier Siegen in fünf Spielen“, sagt Geschäftsführer Volker Schoch, „aber die Gesundheit aller Spieler geht vor.“ Die Freitagspartie der Steelers in Ingolstadt sowie das Heimspiel am Sonntag gegen die Grizzlys Wolfsburg wurden abgesetzt, was auch noch für Dienstag gegen die Straubing Tigers gelten dürfte.