Wenn im östlichen Oberfranken eine Porzellanfabrik ins Trudeln gerät oder im schlimmsten aller Fälle sogar geschlossen werden soll, dann ist das nicht nur eine nüchterne Wirtschaftsmeldung. Dann handelt es sich um eine sehr, sehr emotionale Nachricht. Denn diese Region war lange Zeit eng verwoben mit dem Porzellan. Ganze Städte – ja, selbst Kleinstädte und kleine Gemeinden – beherbergten bis zum Beginn der 1990er-Jahre Porzellanfabriken, zum Teil handelte es sich um Firmen mit Weltruf.
BHS-Schließung Warum die Krise beim Porzellan doppelt schmerzt
Thomas Scharnagl 20.11.2025 - 14:41 Uhr