Bezirksliga: Saaser wollen sechs Punkte

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Liefe es wunschgemäß an diesem Wochenende für den BSC Bayreuth-Saas, dann hätte der Bezirksliga-Spitzenreiter seinen ohnehin recht komfortablen Vorsprung auf die beiden Hauptverfolger FC Eintracht Münchberg und SV Poppenreuth noch einmal vergrößert. Denn im Gegensatz zu seinen hartnäckigsten Hauptverfolgern dürfen die Lerchenbühler zweimal ran: am Samstag um 15 Uhr gegen den SV Friesen (4.) und am Montag in einem Nachholspiel gegen die SpVgg Oberkotzau (9.).

Seine Qualitäten sind am kommenden Wochenende gleich zweimal gefragt: Hannes Greef (am Ball) führt die interne Saaser Torschützenliste zusammen mit Florian Maßberger an. Beide haben je sechs Tore erzielt. Foto: Peter Kolb Foto: red

Bereits am Samstag (17 Uhr) will der TSV Neudrossenfeld II (12.) zu Hause gegen Oberkotzau punkten. Der 1.FC Creußen (14.) empfängt am Sonntag (14 Uhr) die TuS Schauenstein (15.) zum Kellerduell und visiert dabei die drei Punkte an. Schlusslicht TSV Mistelbach will am Sonntag (15 Uhr) mit einem Sieg im Heimspiel gegen den TSV Thiersheim (5.) die rote Laterne abgeben. Zur gleichen Zeit tritt der TSV Kirchenlaibach (10.) beim 1. FC Trogen (7.) an.

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1.FC CREUSSEN

Das letzte Spiel: Mit einem 1:1-Unentschieden kehrten die Krugstädter aus Oberkotzau zurück. „Für den Kopf war das ein wichtiges Ergebnis“, zeigt sich Trainer Uwe Raster zufrieden. „Wir wollten etwas Zählbares mitnehmen, und das haben wir gegen einen guten Gegner geschafft.“ Nach zuvor drei Niederlagen sah es zwischenzeitlich auch gegen Oberkotzau nach einer weiteren Niederlage aus. Doch die Creußener bewiesen Moral und erkämpften sich den Punkt und können laut Raster nun mit „breiter Brust ins nächste Spiel gehen“.

Der nächste Gegner: Mit der Partie gegen TuS Schauenstein hat der FC ein richtungsweisendes Heimspiel. „Wir wollen unbedingt den Dreier einfahren“, sagt Raster. „Schließlich geht es auch darum, den Anschluss ans Mittelfeld zu halten.“ Gegen Schauenstein wird es auf die richtige Mischung aus Defensive und Offensive ankommen. „Hinten müssen wir gut stehen“, erklärt der 46-Jährige. „Nach vorne müssen wir dann druckvoll agieren.“

Die Personalsituation: Hinter den Einsätzen von Julian LaFaver und Sebastian Freiberger stehen noch Fragezeichen. Ein Einsatz für Kapitän Fabian Pöhlmann kommt nach Verletzung noch zu früh.

Der Kader: Haase (P. Abraham) – S. Abraham, Bachmann, Bauer, Freiberger (?), Hagen, A. Koch, B. Koch, Krauß, LaFaver (?), Oberheidtmann, Riedel, Sabbarth, Schick, Ströbel, Ziegler.

BSC BAYREUTH-SAAS

Das letzte Spiel: Der 1:0-Erfolg in Schauenstein war der achte Sieg im neunten Spiel für die Lerchenbühler. „Wir sind schwer ins Spiel gekommen“, blickt Trainer Frank Weith zurück. „Schauenstein hat dagegen von Anfang an attackiert.“ Der Treffer durch einen Elfmeter und ein Platzverweis für den Gegner ließ die Saaser dann aber sicherer werden. „Der TuS hatte eine harte Gangart“, erinnert sich Weith. „Da kam kaum ein Spielfluss zustande.“

Die nächsten Gegner: Die Lerchenbühler sind an diesem Wochenende doppelt im Einsatz. Heute und am Montag warten mit dem SV Friesen und der SpVgg Oberkotzau schwere Heimspiele. „Friesen ist ein anderer Gegner als Schauenstein“, weiß Weith. „Sie treten selbst sehr dominant auf.“ Vor allem vor der spielstarken Offensive hat der BSC-Trainer Respekt. „Da müssen wir gut ins Spiel kommen“, betont. Weith. „Am Ende entscheidet vielleicht die Tagesform.“ Am Montag steht das Nachholspiel gegen Oberkotzau an. „Sie haben eine sehr stabile Abwehr“, sagt der 46-Jährige. „Da müssen wir sehen, wie wir sie defensiv knacken können.“ Mit sechs Punkten würden die Saaser ihre Tabellenführung auf mindestens acht Punkte ausbauen.

Die Personalsituation: Gegen Friesen steht Dominik Schmidt nicht zur Verfügung. Ansonsten hat Weith für beide Spiele alle Mann an Bord.

Der Kader: Tscheuschner (Spindler) – Füßmann, H. Greef, M. Greef, Grüner, Guthmann, Maßberger, Pütterich, Schatz, Scherm, Sczepaniak, D. Schmidt, Sommerer, Viefhaus, Vogler, Wölfel.

TSV MISTELBACH

Das letzte Spiel: Am vergangenen Wochenende gelang dem TSV beim SV Poppenreuth ein achtbares 1:1. „Die Leistung war ordentlich“, lobt Trainer Markus Taschner seine Mannschaft. „Wir haben alle Tugenden an den Tag gelegt, die für unsere Situation notwendig sind.“ Mit dem Ergebnis war der TSV-Trainer nur bedingt zufrieden, da sein Team 50 Minuten in Überzahl agierte. „Ich hätte gerne drei Punkte gehabt“, gesteht Taschner. „Dafür haben wir defensiv wenig zugelassen. Das war äußerst positiv.“

Der nächste Gegner: Der TSV Thiersheim ist als Tabellenfünfter der aktuell beste Aufsteiger und kommt mit der Empfehlung von drei Siegen am Stück nach Mistelbach. „Wir schauen nicht mehr auf die Tabelle“, sagt der 35-Jährige. „Unser Ziel ist es, an das Auftreten der vergangenen Spiele anzuknüpfen.“ Von seiner Mannschaft verlangt der Übungsleiter, dass sie weiterhin willig und gallig bleibt. „Dann sehe ich gute Chancen, dass wir den Dreier holen“, sagt Taschner.

Die Personalsituation: Weiterhin verletzt fehlen Johannes Krug, Flavio Vogel und Micha Pietzonka.

Der Kader: Freiberger (Schumann) – F. Ansari, T. Ansari, Ganster, Geßlein, D. Hagen, J. Hagen, Herrmann, Langlois, Ludwig, Mader, Meinhardt, Schöner, Sippl, Taschner, D. Weber, M. Weber.

TSV KIRCHENLAIBACH

Das letzte Spiel: Dank des 4:1-Erfolgs gegen die SG Regnitzlosau am vergangenen Wochenende schaffte der TSV den Anschluss ans Mittelfeld. „Zu Beginn hatten wir kaum gelungene Aktionen“, erinnert sich Trainer Thomas Kaufmann. „Ein Spielaufbau war auch fast nicht zu erkennen.“ Doch zwei Elfmetertore und ein Platzverweis für Regnitzlosau gaben seiner Mannschaft Sicherheit und entschieden die Partie. „Nach dem Platzverweis haben wir Ball und Gegner laufen lassen“, sagt der TSV-Trainer und durfte mit ansehen, dass seine Mannschaft in der Folge „verdient zu weiteren Toren“ kam.

Der nächste Gegner: Mit dem 1. FC Trogen wartet eine Mannschaft auf die Kirchenlaibacher, die ihre bisherigen vier Heimspiele allesamt gewinnen konnte. „Für uns liegt die Latte in Trogen ziemlich hoch“, sagt Kaufmann, der sich aber dennoch vorgenommen hat, die doch recht bescheidene Auswärtsbilanz aufzubessern. Auf Kirchenlaibach wartet eine Mannschaft, die sich vor der Saison sinnvoll in die Breite verstärkt hat. „Mit Buschner, Weiß und Schildt haben sie erfahrene Bezirksligaspieler in ihren Reihen“, sagt der TSV-Trainer.

Die Personalsituation: Kaufmann muss auf die verletzten Tobias Hader und Stefan Olpen sowie den beruflich verhinderten Matthias Dadder verzichten.

Der Kader: Dujicek – Bauernfeind, Böhner, Deubzer, Eisele, D. Kaufmann, Knappe, Masching, Meyer, Opfermann, Pätzold, Pöllath, Schmidt, Sendelbeck.

TSV NEUDROSSENFELD II

Das letzte Spiel: Eine 1:3-Niederlage mussten die Grün-Weißen vergangenes Wochenende gegen Eintracht Münchberg hinnehmen. „Momentan haben wir viele personelle Probleme“, sagt Trainer Mario Franke. „Die können wir einfach nicht kompensieren.“ Nach vorne fehlt den Grün-Weißen die Durchschlagskraft, und im Zentrum mangelt es an Präsenz. „Da ist es schwierig, etwas auszurichten“, erläutert der TSV-Trainer. „Zumal die Münchberger in dieser Spielzeit zu den Spitzenmannschaften zählen.“

Der nächste Gegner: Einen Zähler Vorsprung hat die SpVgg Oberkotzau vor den Grün-Weißen. „Oberkotzau muss den Blick in der Tabelle nach unten richten“, sagt Franke. „Sie werden alles tun, um uns zu schlagen.“ Der TSV-Trainer hofft trotz der Personalsorgen, eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld schicken zu können. „Wir wollen gerade zu Hause den Dreier einfahren“, betont Franke. „Und damit Oberkotzau in der Tabelle überholen.“

Die Personalsituation: Die Langzeitverletzen Jan Kornetzke, Daniel Weiner, Kai Stöcker und Simon Oleynizak fehlen weiterhin. Da die erste Mannschaft bereits gespielt hat, rechnet Franke mit „Unterstützung von oben“ für die heutige Partie.

Der Kader: Kauper – Arndt, Bäßler, Daschner, M. Dippold, T. Dippold, Dünkel, Hacker, Kühnert, Ötter, Rau, Sahr, Sendel, Stelzer, Svagr, Wölfel.