Das Jean-Paul-Museum in Bayreuth bleibt am 1. und 2. November wegen Krankheit geschlossen.
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Das Jean-Paul-Museum zeigt die bedeutendste Sammlung zu Leben und Werk des Dichters, darunter Autografen, Erstausgaben, Porträts und Bildmaterial. Es befindet sich in Jean Pauls ehemaligem Wohn- und Sterbehaus, das später unter anderem im Besitz von Eva Wagner und dem Rassentheoretiker Houston Stewart Chamberlain war. In den vergangenen Jahren war das Gebäude Teil der öffentlichen Debatte, weil die Einrichtung eines NS-Dokumentationszentrums in eben diesem im Stadtrat diskutiert wurde.
Besonders interessant ist der Besuch in diesem Jahr, da das Jean-Paul-Jubiläumsjahr in ganz Bayreuth mit vielfältigen Veranstaltungen gefeiert wird. Am Freitag, 14. November, findet nebenan im Haus Wahnfried ein Festakt unter dem Titel „Wir wollen’s gehen lassen“ statt, der dem Dichter zwei Jahrhunderte nach seinem Tod gewidmet ist.
Regulär ist das Museum Dienstag bis Sonntag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr geöffnet, im Juli und August täglich von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Schüler, Studierende und Schwerbehinderte. Wer auch das Richard-Wagner-Museum und das Franz-Liszt-Museum besuchen möchte, kann eine Kombi-Karte für 11 Euro erwerben, die eine Woche ab Kauf gültig ist.