Beschwerden ändern nichts am Plan

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Beschwerden von Anwohnern zum Bau einer Skate- und Dirtbike-Anlage nahe der Realschule ändern nichts an den Plänen. Dies bestätigte Bürgermeister Uwe Raab auf Nachfrage.

So könnte es künftig zugehen auf der neuen Anlage in der Nachbarschaft der Realschule. Anlieger befürchten eine hohe Lärmbelästigung. Bürgermeister Uwe Raab sieht das deutlich gelassener. Foto: Archiv/Tobias Köpplinger Foto: red

Hoch her ging es beim Tag der Städtebauförderung, als die Bürger über die künftige Skate- und Dirtbike-Anlage nahe der Realschule informiert werden sollten. Doch Anlieger machten ihrem Unmut über die von ihnen befürchtete Lärmbelästigung Luft, Bürgermeister und Planer kamen kaum zu Wort. Einfluss auf das Konzept werde das nicht haben, so Uwe Raab.

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Raab hofft auf gegenteilige Wirkung

„Die vorgetragenen Beschwerden haben keine Auswirkungen auf die aktuelle Planung“, so Raab. Er vermutet ganz im Gegenteil eine umgekehrte Konsequenz: „Die aktuellen Planungen werden positive Auswirkung auf den Inhalt der Beschwerden haben.“ Denn dieser bezog sich wie berichtet insbesondere auf die Angst vor einer Lärmbelästigung durch Jugendliche oder junge Erwachsene, die das zurzeit „etwas ungepflegte Gelände“ benutzen, um laut Musik zu hören oder auch mal die ein oder andere Getränkeflasche zu Bruch gehen zu lassen.

Hochwertig soll es sein

Durch das Aufpeppen des Areals in Gestalt mit einer hochwertigen Anlage zum Biken und Skaten werde erfahrungsgemäß – „und wissenschaftlich bewiesen“ – bestehender Vandalismus zurückgedrängt.

Skater sind eigentlich gar nicht gemeint

Der Bürgermeister denkt noch weiter. Und sagt: „Gegebenenfalls werden wir aber auch mit Polizei und Jugendpfleger ein entsprechendes Konzept entwickeln, wie ich das auch am Samstag im Rahmen der Veranstaltung schon dargelegt habe.“ Die Skater als solche oder auch die Fahrradfahrer waren aus seiner Sicht mit der geäußerten Kritik nicht gemeint, „sondern wurden sogar lobend von den Anliegern hervorgehoben“.

Es wird Bänke geben

In weiteren Gesprächen wurden Wünsche nach Abfallbehältnissen und Ruhebänken geäußert, „die wir selbstverständlich gerne aufnehmen und umsetzen“, so Uwe Raab gestern im Kurier-Gespräch.