Berliner Platz Gefahrenstelle

Foto: Andreas Harbach

KOMMENTAR. Jetzt ist es doch passiert: Eine Schülerin wird am Berliner Platz beim Überqueren der Casselmannstraße von einem Auto zu Boden geschleudert. Ihre leichten Verletzungen sind schnell verheilt, die seelischen Wunden vernarben nur langsam.

Das Kind muss wie andere Schüler und Fußgänger an einer für sie vorgesehenen, vielbefahrenen Stelle die Straße überqueren. Sie sind dabei auf die Höflichkeit der Autofahrer angewiesen und auf ihren eigenen Mut.

Denn anhalten, um Fußgänger queren zu lassen, müssen Autofahrer an dieser Stelle nicht. Warum, fragt man sich, regelt an dieser Stelle keine Fußgängerampel den Verkehr? Warum zwingt kein Zebrastreifen Autofahrer zum Anhalten?

Dass an solchen Fußgängerüberwegen kein Vertrauensschutz gilt, man dem anderen Verkehrsteilnehmer nicht trauen kann, ob er bremst oder losläuft, können Schulkinder noch nicht ermessen. Sie benötigen einen gefahrlosen Übergang, egal ob Ampel oder Zebrastreifen.

gunter.becker@nordbayerischer-kurier.de

 

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