Bergung dauert mehrere Stunden Lkw verliert Anhänger und verursacht Unfall auf B22

Ein Lkw-Fahrer ist zwischen Speichersdorf und Seybothenreuth deutlich zu schnell unterwegs und verliert die Kontrolle über sein Gespann. Als der Anhänger die Böschung hinunterstürzt, kommt es zu einem weiteren Unfall.

Zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten 59-jährigen Lkw-Fahrer kam es am Donnerstagnachmittag auf der B22 im Gemeindegebiet Seybothenreuth. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über das Gespann.

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Das führte dazu, dass sich der Anhänger vom Zufahrzeug löste, eine Leitplanke durchbrach und schließlich in einer Böschung zum Liegen kam. Es entstand ein Sachschaden etwa 50.000 Euro und die Bundesstraße war lange Zeit nur halbseitig befahrbar, musste für die Bergung sogar drei Stunden komplett gesperrt werden.

Anhänger löst sich und kippt Böschung hinunter

Der 59-Jährige fuhr am 13. August gegen 16.30 Uhr mit seinem Gespann von Speichersdorf kommend in Fahrtrichtung Bayreuth. Kurz vor Seybothenreuth kam der leere Anhänger, an welchem ein Gabelstapler mit circa zwei Tonnen Gewicht angebracht war, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schlingern. Hierdurch löste sich der Anhänger, durchbrach eine Leitplanke und kippte die angrenzende Böschung hinunter.

Erste Ermittlungen durch die Polizeibeamten ergaben, dass der Fahrzeugführer deutlich über 90 km/h schnell fuhr. Mit dem Gespann hätte er lediglich 60 km/h schnell fahren dürfen.  Der 59-Jährige blieb unverletzt. Gegen den Lkw-Fahrer hat die Polizei ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Weiterer Unfall zwischen zwei Autos war die Folge

Weiterhin ereignete sich in diesem Zusammenhang ein Folgeunfall. Als das Gespann ins Schlingern geriet, musste eine 25-jährige Autofahrerin im Gegenverkehr stark abbremsen. Eine hinterherfahrende 33-Jährige erkannte die Situation zu spät und fuhr mit ihrem Pkw auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Beide Fahrzeugführerinnen blieben unverletzt. Es entstand hier ein Sachschaden circa 3000 Euro.

Der Unfall schränkte den Verkehrsfluss auf dem Straßenabschnitt für längere Zeit ein. Die B22 war zeitweise nur halbseitig befahrbar. Für die Dauer der Bergung des Anhängers musste die Straße für etwa drei Stunden komplett gesperrt werden.