Wie die Polizeibeamten vor Ort mitteilten, muss sich der Unfall bereits in den Mittagsstunden ereignet haben. Der Fahrer eines Sattelzugs war von Pegnitz in Richtung Plech unterwegs, als er nach der Abzweigung zum Wildtiergehege in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Der Lastwagen touchierte eine Mauer, einen Wegweiser und mehrere Bäume und Sträucher. Er hinterließ eine etwa 20 Meter lange Schneise und bohrte sich regelrecht ins Unterholz. Waldarbeiter mussten das Fahrzeug freischneiden und Platz für den Bergungsdienst machen.

Erst nach mehr als drei Stunden informierten die Beteiligten die Polizei, als sie feststellten, dass eine Straßensperrung unerlässlich war, weil die Arbeiten in einer scharfen Kurve stattfanden. Zudem musste ein Autokran für die Bergung aufgestellt werden. Erst gegen 18.30 Uhr konnte die Unfallstelle dann geräumt und das Wrack abgeschleppt werden.

Zu den Umständen des Unfalls und zum Zustand des Fahrers konnte die Polizei bislang keine Angaben machen.