Bei Rentnerin Falsche Polizisten machen Millionenbeute

Symbolfoto: Martin Gerten/dpa

DORTMUND. Falsche Polizisten haben im Ruhrgebiet eine Rentnerin um Gold und Schmuck im Wert von einer Million Euro betrogen.

Die 79-Jährige hatte die Wertsachen nach Angaben der Polizei vom Dienstag in vier Etappen neben einer Mülltonne auf dem Dortmunder Ostfriedhof hinterlegt. Dabei handelte es sich um Goldbarren, Goldmünzen und Schmuck - verpackt in verschiedenen Stofftaschen.

Die Unbekannten hätten sich am Telefon gegenüber der Seniorin als Polizisten ausgegeben und sie vor einer angeblichen rumänischen Einbrecherbande gewarnt, hieß es. Diese habe man gerade festgenommen und bei den Tätern einen Zettel mit der Anschrift der 79-Jährigen entdeckt. Sie solle ihre Wertsachen daher lieber bei der Polizei deponieren.

„Die falschen Polizisten forderten die Seniorin auf, die angeblich unbedingt zu schützenden Werte zwischen einer kleinen hölzernen Kompostanlage und einer Restmülltonne auf dem Ostfriedhof abzulegen. Die immer wieder durch starken Druckaufbau verängstigte Frau folgte an vier Terminen dieser Aufforderung“, teilten die Ermittler mit.

Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen, denen am Ostfriedhof zwischen dem 24. Juni und dem 1. Juli Menschen mit schwer „beladenen Stoffbeuteln“ aufgefallen sind.

 

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