Regierung hat Bedarf anerkannt Fortschritte bei Kampf um neue Sporthalle

Bayreuths Sportler dürfen auf ein paar Trainingszeiten mehr hoffen, der geplante Bau einer neuen Dreifach-sporthalle macht erste Fortschritte: Die Regierung von Oberfranken erkennt die Notwendigkeit der Halle für den Schulsport an. Und auch ein Standort scheint sich herauszukristallisieren.

 Foto: red

Vor inzwischen zehn Monaten hatte die SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Christa Müller-Feuerstein, eine Anfrage gestellt. Jetzt fasste Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe in einer schriftlichen Antwort zusammen, was sich getan hat. Der wichtigste Punkt: Im Februar hatte die Stadt Kontakt mit der Regierung von Oberfranken aufgenommen. Die prüfte den Bedarf für Hallen-Sportflächen und kam zu einem positiven Ergebnis. Bayreuth braucht diese Halle, im Juli erging die schulaufsichtliche Genehmigung.

Nach der Werbung weiterlesen

Das eröffnet Chancen: „Diese Genehmigung und somit die schulische Notwendigkeit kann eine Förderung erwirken“, so die Oberbürgermeisterin. Sicher ist aber noch nichts: Ob staatliche Zuschüsse fließen, lasse sich derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen. Der Freistaat Bayern geht mit einem Richtlinienwert davon aus, dass eine Sporthalle wie sie in Bayreuth entstehen soll, etwa 4,8 Millionen Euro kosten wird. An diesen Wert werde man sich kostenmäßig annähern, so Merk-Erbe weiter.

Wo die neue Halle künftig stehen soll, wird zudem immer klarer. Das Hans-Walter-Wild-Stadion bleibt, was es ist, wird keiner neuen Nutzung zugeführt und scheidet damit als Standort aus. Zugleich soll die neue Halle aber nahe am Gymnasium Christian-Ernestinum entstehen. „Damit erscheint das Gelände des ehemaligen BSV-Heimes an der Johann-Sebastian-Bach-Straße das einzig geeignete Grundstück zu sein“ , meint die Oberbürgermeisterin.

fs


Mehr lesen Sie in der Dienstagausgabe (13. August) des Nordbayerischen Kuriers.