Bayreuther Pilztage Ab in die Pfiffer

Die zweiten Bayreuther Pilztage finden am Samstag und Sonntag, 11. und 12. Oktober, im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth statt.

Unter anderem um die Zucht von Speisepilzen – im Bild: Austernseitlinge – geht es bei den Bayreuther Pilztagen. Foto: Jens Büttner/dpa

Organisiert werden die Bayreuther Pilztage vom Ökologisch-Botanische Garten der Uni Bayreuth (ÖBG) zusammen mit den Bayreuther Lehrstühlen für Agrarökologie (Andreas Wild), Ökologie der Pilze (Franziska Zahn) und vom Institut für Fränkische Landesgeschichte (Tom Zimmermann). Veranstaltungsort sind am 11. und 12. Oktober, 10 bis 16 Uhr, die Ausstellungshalle und das Zedernhaus im Ökologisch-Botanischen Garten.

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Im Rahmen der Veranstaltung bekommen die Besucher verschiedene Informationen über die Welt der Pilze. Die Wochenendveranstaltung ist für die ganze Familie konzipiert, mit einer Ausstellung, Workshops, Vorträgen, Pilzführungen und einem interessanten Kinderprogramm.

Die Ausstellung dazu gibt einen Überblick über die faszinierende Welt der Pilze. Zu sehen gibt es die ganze Vielfalt lokaler Pilzarten in der Frischpilzausstellung, man kann den Pilzforschern über die Schulter schauen oder in der Pilz-Bibliothek stöbern und einen Blick auf die Geschichte der Pilze in der Region Bayreuth werfen.

Wer sich näher mit dem Thema Pilze befassen möchte, sollte sich zu einem der Workshops anmelden: Unter dem Motto „Pilze kultivieren“ werden Techniken zur Kultivierung von essbaren Pilzen vermittelt. Der Workshop „Pilze selbst züchten im Eimer“ erklärt die Eimerkultur im Haushalt - mit Substraten wie Kaffeesatz oder Stroh und der Workshop „Pilze selbst züchten für Fortgeschrittene“ zeigt, wie man unter sterilen Bedingungen eine eigene Pilzbrut aus Flüssigkultur für die spätere Beutelzucht herstellen kann.

Im Zuge der Pilz-Führungen „Ökologie der Pilze im ÖBG“ haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, bei einem Spaziergang durch den Ökologisch-Botanischen Garten die dort wachsenden Pilze und deren ökologische Bedeutung kennen zu lernen.

Zudem besteht für die Gäste die Möglichkeit, bei der Pilzkorb-Sichtung selbst gesammelten Pilze von einem Experten überprüfen zu lassen. Ein Pilz-Sachverständiger erklärt, welche Pilze genießbar sind und von welchen man lieber die Finger lassen sollte.

Der Eintritt zur Ausstellung und die Teilnahme an den Programmpunkten ist kostenfrei. Für die Workshops, die Pilzführungen und die Pilzkorb-Sichtung (alles kostenfrei) ist eine Anmeldung über die VHS Bayreuth erforderlich. Dies ist ab jetzt möglich. Info: Das detaillierte Programm gibt es online unter www.obg.uni-bayreuth.de. Anmeldung nur für Workshops, Pilz-Führungen und Pilzkorb-Sichtung bei der VHS Bayreuth über die Suchfunktion mit Stichwort „Pilz“ unter www.vhs-bayreuth.de.