Wahrscheinlich ist Matthias Söllheim einfach ein unheimlicher Tiefstapler. Denn je länger man sich in diesen Decks aus Holz bewegt, das Knarzen unter den Füßen hört, Planken spürt und sich gedanklich im Bauch eines Schiffes wiederfindet, obwohl man da ein paar Meter hoch über St. Georgener Boden in Matthias Söllheims Arche – einer wunderbaren Scheune – steht, desto mehr merkt man: Das fällt hier alles auf den Platz. Das macht alles Sinn. Ist Kunst. Und muss eigentlich nicht weg. Weil das Tiefgang hat, was der Bayreuther hier zusammengefügt hat.
Bayreuther Kunstprojekt Der blaue Hügel, die Arche und das Tribunal
Eric Waha 05.08.2026 - 12:00 Uhr